Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

Schlempfbledan

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

LogoÖ ha brrr
  • Quelle BR 25.09.14: Schlempfbledan so der Einsender aus Nidabaian das sei die Bezeichnung für die Blätter des Sauerampfers
    - wir haben ein sehr ähnliches wort in den sammlungen des bairischen werterbuchs - gilt jetzt für grindampfer - nicht für sauerampfer - aber die sorten sind sich sehr ähnlich - es ist durchaus plausibel dass sauerampfer nach grindampfer und umgekehrt genannt werden kann - dieses wort lautet eigentlich strempfbleder - oder strempf- stempf- stropfbleder - das wort hat eine vielzahl von ausspracheformen - man hatts schlicht nicht mehr verstanden warums so heisst - und gleich setzt die verballhorung ein - die veränderung der aussprache - einfach beliebig - also zugrunde liegt sicher ein wort wie strumpf- oder stropfbleder - weil man die früchte vom stengel herabgestreift - herabgestrumpft hat - beim grindampfer - übertragen dann auf den sauerampfer - und dann verballhort - ergibt das eben schlempfbleder oder schlempfbledan für sauerampfer aus nidabaian -
  • Wohl eher von Salabris = heilsam + Emphraxis = Verstopfung; heilsam = also nix geschtrumpft ... löst aber wohl auch eine germanistische Verstopfung und hilft gegen weiter "Verschlumpfung".