Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

hodanschwaich

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

LogoÖ ha brrr
  • Quelle BR 17.05.13: Wenn man sich fühlt wie "ein ausgewrungener Putzlappen" sagt man in Niederbayern "hodanschwaich" dazu.
    - schwaich das ist das dialektwort für welck - die blumen - der salat sind schwaich - und dieses schwaich das ist eigentlich das gleiche wort wie schriftdeutsch welk - nur in einer süddeutschen variante schwelch - und das kommt eben in der mundart als schwaich heraus - also in dem einen teil des bildes sind eben die welken blumen - und dieses bild wird komibiniert im anderen bild - mit dem bild des hodan - a hodan ist in der mundart der hader - der lumpen - und der wird ausgewrungen bis nichts mehr drin ist - also der ausgewrungene lumpen und die welken blumen werden in der mundart zu einem einzigen bild hodernschwaich - völlig erschöpft - ausgelaugt - zusammengebaut - aus niederbeiern -
  • schwelch sprich schwöich; welk, nicht mehr frisch, schlaff, faltig (...der Salod is schwöich), matt, müde, erschöpft
  • Wohl eher von hodie = heute; sine succo = saftlos; sucidus = saftig; evello = ausreißen (wohl die Wurzeln); habitus = Zustand; Erschöpfen = Exhaurire; haurire = trinken; Ich bin zu schwach für diese Last = Non sum par huic oneri; seco = abschneiden, zerschneiden, amputieren; Zudem werden in Bayern die Putzhadern nicht ausgewrungen - das sollte ein sog. Dialektexperte wissen.