Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

Gleferl, Gloife

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

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  • Quelle BWB/BR 19.03.15: a Gleferl das ist in Altbaian ein tollpatsicher unbeholfener Mensch
    - dieses wort gleferl ist wohl über gaunersprache aus dem hebräischen ins deutsche gelangt - hebräisch telev ist der hund - und auch jiddisch tellev bedeutet hund - oder auch schipfwort für einen menschen - wir sagen ja auch auf beirisch is a bleda huund - für einen menschen - und dieses wort aus dem hebräischen das ist in verschiedenen formen in deutsche mundarten gelangt - wir hamm schon im beirischen zwei formen - einerseits der gloifi - als schimpfwort für einen menschen und andereseits aus altbaian - a gleferl - ein unbeholfener - dollbatschiger mensch -
  • Quelle Ostfr. Wörterbuch 10/2008: Glefel Aussprache: Glöfel, Glof, Gläifel, Gloifel
    Bedeutung: taktloses Mannsbild Satzbeispiel: A suer Gläifl, der glodds di oo und sechd niggs "So ein Stiesel, der schaut dich bloß an und sagt nichts"
    Herkunft: Von hebräisch kelew "Hund" bzw. klawim "Hunde", über das Jiddische vermittelt
  • Siehe auch KKK: Gloifl = dummer Mensch, schwer von Begriff
  • Wohl eher von gloriari = prahlen mit; effero = kundbar machen; sine effectu = erfolglos;