Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

Glache

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

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  • Quelle BWizB/BRrrr 16.03.16: a Glache das ist in Obabajan ein ein schwerer großer Kerl
    - die urbedeutung von glachi ist glockenschwengel - das wort ist lautmalerisch vom glach glach glach des schwengels - wenn die glocke pimmelt - übertragen dann - so beschreibt es bereits schmeller in seinem wörterbuch aus dem 19 jhd - auf ein besonderes mennliches körperteil - und dann weiter auf besonders starke große menner oder auch einfach schimpfwort fir mann schlechthin - also in obabajan - a glaachi - ein besonders schweren großen kerl -
  • gefunden: des Glache einihengen lossn = Geschlechtsverkehr haben
  • Altbayern, Glachi = starkes Mannsbild
    Altbayern, Glache = Ladung Rotz/großer unfeiner Kerl
    Altbayern; Glaachä unzuverlässiger Mann
  • Wohl von clavellus = Nagel; genitus = Geschlecht; coitio = Beischlaf; clunes = Rehzähmer; mutoniatus = mit großem Penis; calleo = erhärten; Calor Wärme, Hitze und Liebe; Lacinia = Zipfel oder Schweif; Hymen = Jungfernhäutlein; Penis = Durchdringung; lacinia = Zipfel; Glaich, Knödlein am Halm = Geniculum; Colax = Schmeichler, Schwänzer; glandula = Eichel, Drüse;