Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

fej ... i mooch di feij

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

LogoÖ ha brrr
  • I moch di fej = Liebeserklärung an meine Frau; pass fey auf; fahr fei langsam; ruf mich fey an; fall fey net durch; du konnsd me fey am ...Götzzitat
  • Wohl von vin, visne = willst Du?
  • Das Wort "fei" wird vom Franken benutzt, um seine Mitmenschen von irgendwas zu überzeugen oder hinzuweisen.
  • Das Schmuckwort "fei" hat einen Ursprung. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben (xx.xx.2011) herausgefunden, dass es sich nur um eine dialektische Abkürzung des Wortes "fein" handeln kann. Das Wort war sogar im Dialektlabor und das unterstreicht fei die Glaubwürdigkeit! Als Beispiel nennt Sabine Krämer-Neubert "Kindlein schlaf fein ein".
  • 23.11.2004 Süddeutsche Ztg.: Die Bayern haben gewählt. Diesmal nicht die CSU, sondern ihr schönstes Wort. Der Gesamtsieger: "fei".
  • Qelle Frankewiki: Aber Martin Zips in der Süddeutschen Zeitung und Ulrich Rach in den Nürnberger Nachrichten berichten über die Forschungen von Sabine Krämer-Neubert vom Unterfränkischen Dialektinstitut der Universität Würzburg über das Wörtchen "fei". Krämer-Neubert meine, "fei" habe seine Wurzeln im Lateinischen. Krämer-Neubert: "Es könnte der Beginn einer größeren Studie werden." Ein Doktorand solle sich mit solchen Würzwörtern beschäftigen.
  • fei: Der in den süddeutschen Umgangssprachen geläufige Modalpartikel "fei" leitet sich, wie auch zahlreiche andere süddeutsche Lehnwörter, vom Lateinischen ab. Lat. finis = Ende. Je nach Kontext bedeutet er somit: am Ende, schließlich, gar, etwa gar. Quelle dazu: Prof. G. Vogelsang, EMail vom 27.01.2015