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Dlodschreim
  • Quelle BR 05.10.12: 'Dlodschreim' ist in Altbayern die 'Hochzeitseinladung'.
    - einladen tut meist der hochszeitlader - der der progrator - wenn die leute in der nähe wohnen geht er persönlich vorbei - und sonst schickt er eben ein kaligraphisch schön ausgearbeitetes dlodschreiben - ein ladeschreiben - ein einladeschreiben - an die gäste damit die wissen - dass sie kommen müssen - also dlodschreiben für hochzeitseinladung aus oberbayern -
  • Wohl von adloqui = ansprechen/anreden; adlaboro = siehe allabore; Allegro = einen Boten schicken;
  • Der Progrator hat natürlich auch römische Wurzeln: wohl von von progredior, progressus sum, progredi = vorausschreiten, den Hochzeitszug anführen
  • Wikipedia schreibt: Ein Adlatus ist ein (untergeordneter) Gehilfe, ein Helfer oder ein Beistand. Er ist vergleichbar mit dem Adjutanten im militärischen Sprachgebrauch. Der Begriff wird heute meist scherzhaft gebraucht. Über die korrekte Pluralform besteht im Deutschen vielfach Unsicherheit. Der Duden führt als Plural "Adlaten". Umgangssprachlich gebraucht ist "Adlatusse". In Wörterbucheinträgen und metasprachlichen Diskussionen wird als Plural manchmal "Adlatus" (mit langem -u-) angegeben, was allenfalls eine hyperkorrekte Form ist, weil es das Wort falsch der lateinischen u-Deklination zuordnet, während es im Lateinischen tatsächlich der o-Deklination angehört und mit Plural "adlati" verwendet wird.

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Kaubenheim
  • Flurnamen: Ebenfeld, Blümleinsberg, Sitzwasen, Kirchenweg
  • Quelle ipsheim.de: westlich am Ortsrand (Schulstraße) mittelalterlicher Burgstall mit quadratischem Pavillon aus dem 18. Jahrhundert
  • BLfD 09/12: -
  • Wohl eher von caupo = Krämer; cupa = Fass; hemicyclus = Halbkreis (Burgstall)

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nd römische Villa rustica.

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Ortsnamen, Herkunft.Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt
Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Kaldorf, ein OT von Titting
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Kaldorf (b. Titting) MB n. 5 (a. 1119) Kaldorf, 20 (a. 1186) Chaldorf, zum Dorf an kahler, unbewaldeter Stelle, Ku 247 Walddorf, zu kala = Holz, nach Schilters Gloss. 154 (vgl. Preith); ebenso Kaldorf (Beilngries).
  • Quelle wie vor: Seehof abg. zwischen Kaldorf und Heiligenkreuz, jetzt Name einer Flurlage; eine Grube u. Mauerreste sind noch vorhanden; diese rühren aber vonn einer römischen Militärstation her; an dieser Stelle lag also der Seehof sicher nicht.
  • ma ko-loff
  • Wohl von Caldarium = Schmelzofen, Schmelztiegel
    Bei Dr. F. Eigler, "Die früh- und hochmittelalterliche Besiedelung des Altmühl-Rezat-Rednitz-Raums" ist auf Seite 333 unten zu lesen: Ursprünglich gehören die sog. königlichen Dörfer Kaldorf, Petersbuch, Heiligenkreuz, Wengen, Biburg (2km südlich von Wengen) und Rohrbach (am Fuß der Alb, 2 km südwestlich von Kaltenbuch) als Reichslehen den Grafen von Hirschberg. Auf die Herkunft von "königlich" wird nicht eingegangen.
    Im Internet bringt die Suche nach "königliche Dörfer" = Kaldorf.de: Nach längeren Verhandlungen wurde 1664 ein Vergleich über die Rechte und Pflichten der königlichen Dorfschatten geschlossen. Auf die Herkunft von "königlich" wird nicht eingegangen.
    Bei Wikipedia werden weitere königliche Dörfer notiert: Die Sieben Künischen Dörfer liegen im südlichen Bayerischen Wald zwischen Passau und dem Dreiländereck Tschechien, Österreich und Deutschland. Es handelt sich um die Ortschaften Wollaberg, Heindlschlag, Hintereben, Jandelsbrunn, Rosenberg, Aßberg und Grund. Künisch (= königlich) wurden diese Dörfer genannt, weil sie von 1506 bis 1765 im Besitz der Habsburger waren, die in jener Zeit die böhmische Königswürde bekleideten.
    Offensichtlich und hörbar wurde das sog. Dialektwort "künisch" zu Küni/Kini verdeutscht und von Germanisten ins Hochdeutsche mit "königlich" übersetzt. Im Lateinwörterbuch findet sich dazu cuniculus = Mine, cuniculosus = unterirdischer Gang. Auch der Dorfname Kaldorf enthält eine Silbe die auf Erzverarbeitung schließen lässt, nämlich chalceus = ehern. Das -dorf dürfte von lat. Quatuorviri = die Obrigkeit bei den alten Römern aus vier Männern bestehend, stammen.
    Im BayerViewer Denkmal sind keine Einträge hinsichtlich Erzgewinnung oder Eisenverarbeitung vorhanden.

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  • Quelle BR 01.10.12: 'Opfidinst' nennt man in Oberbayern 'Apfelmus', 'Apfelkompott'.
    - opfi das ist das dialektwort für apfel - und da sagt man eben opfi oder äpfi für apfel - und dinst ist ein kolletivum - schriftdeutsch wäre das gedünste - und das steht für alles was gedünstet worden ist - im kontext von äpfel - sämtliche äpfel die gedünstet worden sind - das ist eben apfelmus deswegen opfidinst - das bedeutet apfelmus in oberbayern.
  • Wohl eher von insuco = säftig machen; densatio = dickmachen, eindicken; condenso = dick machen; und jetzt wäre noch der Unterschied zwischen einkochen und dünsten sprachwissenschaftlich zu klären. cophinus = großer Korb zum Warmhalten der Spreisen

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Flurnamen

Spottnamen

Ortsnamen

Haus/Hofnamen

Familiennamen

Wieweit ?

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Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt oder wie weit kamen die Römer wirklich mit ihrem Latein?
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Leikaff
  • Quelle BR 19.09.12: 'Leikaff' ist in Oberfranken ein 'Trinkgeld für einen Knecht', bzw. in Altbayern eine 'Anzahlung'.
    - das ein knecht kriegt wenn er dafür dass er auf zuchtvieh aufpasst - etwa zum markt bringt zum beispiel - leikaff für trinkgeld - das wort bedeutet in vielen dialekten bayerns etwas anderes - der leikaff ist dort die anzahlung beim abschluss eines geschäfts - eines kaufs - oder eines handels - also leikaff für anzahlung - ursprünglich bedeutet das wort - schriftdeutsch leitkauf - ein glas wein - was man trinkt was wenn man ein geschäft abschließt - leid nämlich ein altes deutsches wort unbekannter herkunft - für obst wein - der leitgeb das ist in altbayern der wirt der obstwein ausschenkt - und leidkauf eben ein geschäft das mit einem drunk besiegelt wird - dann später übertragen auf eine geldsumme die die hände wechselt - und später einfach auf ein trinkgeld.
  • Quelle Meggenlohe: .. dabei flossen dem Wirt erkleckliche Summen in die Kasse durch den Leikauf der Feldkäufer. Darunter ist das beim Kauf zusätzlich vereinbarte Draufgeld zu verstehen, das meist gleich "versoffen" wurde.
  • Wohl eher von Liceo = geschätzt werden, gelten, feil sein; Licaer = bieten auf ein Ding, so feil ist, felsen = feilschen; venalicium = Handelsware; caveo = verhüten, Sorg haben, versichern; cavere = Sicherheit geben;

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Dlodschreim
  • Quelle BR 05.10.12: 'Dlodschreim' ist in Altbayern die 'Hochzeitseinladung'.
    - einladen tut meist der hochszeitlader - der der progrator - wenn die leute in der nähe wohnen geht er persönlich vorbei - und sonst schickt er eben ein kaligraphisch schön ausgearbeitetes dlodschreiben - ein ladeschreiben - ein einladeschreiben - an die gäste damit die wissen - dass sie kommen müssen - also dlodschreiben für hochzeitseinladung aus oberbayern -
  • Wohl von adloqui = ansprechen/anreden; adlaboro = siehe allabore; Allegro = einen Boten schicken;
  • Der Progrator hat natürlich auch römische Wurzeln: wohl von von progredior, progressus sum, progredi = vorausschreiten, den Hochzeitszug anführen
  • Wikipedia schreibt: Ein Adlatus ist ein (untergeordneter) Gehilfe, ein Helfer oder ein Beistand. Er ist vergleichbar mit dem Adjutanten im militärischen Sprachgebrauch. Der Begriff wird heute meist scherzhaft gebraucht. Über die korrekte Pluralform besteht im Deutschen vielfach Unsicherheit. Der Duden führt als Plural "Adlaten". Umgangssprachlich gebraucht ist "Adlatusse". In Wörterbucheinträgen und metasprachlichen Diskussionen wird als Plural manchmal "Adlatus" (mit langem -u-) angegeben, was allenfalls eine hyperkorrekte Form ist, weil es das Wort falsch der lateinischen u-Deklination zuordnet, während es im Lateinischen tatsächlich der o-Deklination angehört und mit Plural "adlati" verwendet wird.

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arbertshofen.htm">MarbertshofenMarbertshofen-marra MatzenhofMatzenhofmaznhufoptimates MatzenödMatzenöd-optimates MatzlsbergMatzlsberg-optimates MatzmannsdorfMatzmannsdorf-optimates MeckenhausenMeckenhausenmeggnhausnumectus MeilenhartMeilenhart-milos MerkendorfMerkendorf-mercari MildachMildach-militia Mimberg-munio MittelmarterhofMittelmarterho Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt, Ortsnamen
Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Leutenbach
  • Quelle Dr. M. Bacherler. Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt ...HSB 38:
    Leutenbach (b. Happurg - Hersbruck) urk. Hei 327 (a.1129) Lutebach, 328 (a.1129) Lutenpach, Foe 11 2, 141 Lutenbach, Loutenbach, Lyutenbach, Ludunbach, zu ahd. lût laut, helltönend, zum lauten, tönenden Bach;
    Leutenbach (b. Deining BA. Neumarkt) urk. Quellen z. bayer. u. deutschen Gesch. 1 S. 331 (Schenkungsb. d. Propst. Berchtesgaden n. 156, 12. Jahrh.) Liuttenbach, zum Bach des Liutto, Leudo (ahd. liut Volk).
  • Der BAtlas listet insgesamt 5 Leutenbach bei.
  • Quelle HSB 34 FX. Buchner: Leutenbach bei Deining. Helenbert von Lutebach 1129-1138. Heid. 327. 350. Friedrich 1156. Otto 1195. Löwenthal 21. Der Edelhof zu Leutenbach genannt 1336. R 7,162. Heinrich der Leutenbeck 1360. R,9, 26. Diebolt 1396. R 11.65. Marquard L. zu Eschertshofen 1403. R 11, 256. Tywolt L., Pfleger zu Velburg 1407. R 11, 420. Hans L. 1407 bis 1412. R 11, 421. 12,128. Hans Altarist in Neümarkt 1446. Hans, Schöffe in Neumarkt 1480, Bürgermeister 1504. Hans, Gattin Agnes, Bürger in Neumarkt 1521-1533, Stifter. Löwenthal. HV. Neumarkt 1, 49, Später die Ittelhofer.
  • dHSB 46/47: Leutenbach Kd., Pf. Deining, 12. Jh. Liuttenbach, ma. leidnboch, zu Pn Liuto.
  • HSB 46/47: Leutenbach W., Pf. Happurg, 1129 Lutenpach, ma. laidnbo, zu ahd. lüt laut, helltönend (Umlaut aus ze dem lutin bach").
  • BLfD 18.03.12: D-3-6735-0155 Benehmen nicht hergestellt, nachqualifiziert. Mittelalterlicher Adelssitz. Gilt für .. bei Deining
  • Wohl von buleuta = Ratsherr; baculum = Stock, Stab, Hirtenstab, Zepter; bacillum = Stab der Liktoren;

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Lentersheim
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Lentersheim bei Wassertrüdingen. Burgstall auf dem kleinen Hesselberg. Lehner 200. Jutta von L. 1217. R 2,81. Heinrich, Domherr in Eichstätt, Ritter Konrad und Friedrich, Ministerial des Grafen von Öttingen, Gebrüder 1279-1290. R 4.463. MB.49 S. 696. Heinrich 1306. R 5 104. Kraft 1356. R 8 349. Konrad senior und junior 1375-96. R 9, 333. 11, 63. Heinrich u. Gattin Anna Frick von Berolzheim 138l. R 10,80. Konrad, Gattin Agnes u. Vetter Konrad 1387. R 10, 209. Gebrüder Kraft und Heinrich, Söhne des Heinrich 1389. R 10, 235. Ritter Kraft v. L. zu Neuenmuhr, Gattin Agnes 1396-1414 (+) Kinder: Sigmund, Heinrich, Kraft und Ulrich. l1, 63. 12 165. Hans v. L. zu Muhr 1410-13. R 12, 74. 135. Konrad j. 1429. R 13,141. Sigmund 1435. R 13,345. In Lentersheim erscheinen 1380 Franz Amkorn von Wallerstein, Rudolf u. Rab von Gundelsheim, 1417 Konrad Schwaninger, die Burggrafen von Nürnberg. 1371 (Lehner)Sigmund jun., Amtmann zu Wassertrüdingen 1514. Falkenst. 366. Kraft und Christof, Amtmann zu Bayreut 1518. Falk 386. Veit 1527. Falk 371. Johann Wolfgang und Friedrich, 1532. Falk. 381. Teilung zwischen Hans Wolf und Sebastian, Ludwig und Anna 1546. Falk. 388. Georg Wilhelm von L., Amtmann zu Uffenheim, kauft den Burgstall Obersteinbach 1546. Falk. 389. Friedrich erhält Attenmuhr 1562. Falk. 393. Gg. Erkinger v. L., zu Burghaslach kauft 1579 das Ritterlehen zu Hellingen. Falk 398. Gg. kauft 1598 Stübach, Roßbach, Wolf Christian wird 1610 mit der Burg Wald belehnt. F. 401-404.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Lentersheim (nw. Wassertrüdingen) urk. Hei 196 (a. 1053) Lantheresheim, ~ Gund. P IX 247 Lanteresheim, MB n. 102 (a. 1279) Lentersheim, ebenso 127 (a.1282), zum Heim des Lanther, Lanthar (ahd. lant = Land).
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Lentersheim Pfk. S. Michaelis; 1053 Lantheresheim, ma. landasha, zu Pn Lanther, (1008).
  • HSB 46/47: Pfarrei Lentersheim Pfk. S. Michaelis; 1053 Lantheresheim, ma. landasha, zu Pn Lanther, (1008).
  • Fraglich ob identisch Schlößleinsbuck und BLfD 05/12: D-5-6929-0115 Mittelalterlicher Burgstall.
  • Stoffsammlung lanatus = das Wollen hat; -sheim = scamna; lento = biegsam machen

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Lichtenau
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Lichtenau 1265 Kastellan Konrad von Einhardsdorf. R 3, 243. 1282 Ritter Gunzelin von Lichtenau R 4, 199. Seit 1288 die Herren von Heideck. 1408 verkauft Friedrich v. Heideck die Behausung Lichtenau an die Stadt Nürnberg. R 12, 28. Vom Markgrafen Albrecht 1552 zerstört, 1558 wieder aufgebaut. In letzter Zeit Strafanstalt. Lehner, 288-91.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Lichtenau (nw. Windsbach) zur lichten, unbewaldeten, baumarmen Aue, Wasserland, Wiesenland.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Lichtenau Mkt. Pfk. S. Barbarae (einst Fil. von Sachsen}, z. Ei. licht = baumarm.
  • Weitere: 82362 Weilheim-Lichtenau; 83714 Miesbach-Lichtenau; 86706 Weichering-Lichtenau; 87733 Rettenbach-Lichtenau; 91586 Lichtenau; 94051 Haunzenberg-Lichtenau; 91555 Feuchtwangen-Lichtenau; 94160 Ringelai-Lichtenau; 97840 Rothenbuch-Lichtenau
  • BLfD 06/12: E-5-71-175-1 Festung und alter Markt Lichtenau. Die Umgrenzung des Ensembles Festung und alter Markt Lichtenau wird definiert von der Festungsanlage und dem an ihrer Süd- und Westseite entstandenen Markt, der seinerseits von einer allerdings teilweise überbauten und eingeebneten Mauer- und Zwingeranlage umgeben wird, die an die Wall-Grabenanlage der Festung stößt. Eine Burg wird im 13. Jh. genannt, in dem auch die Anfänge des Marktes vermutet werden dürfen.
  • Flurnamen: Galgenberg wohl zu Ehren einer großen "gallischen" Göttin
  • Stoffsammlung: liceo = feil sein; liceor = einen Preis auf etwas setzen; lictor = Stadtknecht, Waibel; aulici = Höflinge; auctor = Gründer, Erbauer; Auctio = öffenliche Feilbietung; augustus = herrlich, kaiserlich; aurum = gemünztes Geld

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Lichtenstein bei Pommelsbrunn
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Lichtenstein Burgruine bei Pommelsbrunn. Heinrich Lichtensteiner 1262. R 3,194. Heinrich 1323. R 6,112. Ludwig Schenk von Reicheneck, Pfleger z. Lichtenstein 1349. - R 8,168. Linhard Lichtensteiner 1360 bis 1380. R 9,19. 10, 56. Von König Wenzel 1373 an Herzog Otto von Bayern. R 9, 308. Ritter Hans v. Lichtenstein 1387. R 10, 209. An Herzog Stephan 1393. R 10, 337. Georg, Sohn des Hans v. L. u. s. Gattin Anna Schenkin v. Geyern 1396. R 11, 66. Appel v. L. im Dienste des Burggr. v. Nürnberg 1396-1420, R 11, 70. 12, 338. Zerstört im Städtekrieg. Lehner 80.
  • Quelle Dr. M. Bacherler, HSB 38: Lichtenstein abg. bei Pommelsbrunn) RB 6, 112 (a.1325).
  • Quelle BLfD 03.12: Mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich der Burgruine Lichtenstein.
  • HSB 46/47: *Lichtenstein Schloß abg. bei Pommelsbrunn, genannt 1325, zu mhd. lieht = hell, blank.
  • Wohl von aulici = Höflinge + asto = emporstehen; Wikipedia: Liktoren (lat. lictores zu ligare, 'binden) waren ursprünglich im Römischen Reich jene Diener, die den König als Leibwache schützen sollten, später Amtsdiener, die den höheren Staatsbeamten mit Imperium (Konsuln, Prätoren, kaiserliche Legaten und Diktatoren) bei öffentlichen Auftritten voranschritten oder sie auch vergleichbar den heutigen Leibwächtern umringten.

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Arnsberg
  • Arnsberg bei Kipfenberg im BayernAtlas
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Arnsberg bei Kipfenberg, gleichnamiges Geschlecht 1142-1256. Heid. 362 R 3 78. Dann verschiedene Familien: Wildenstein, Frauenhofer, Muggentaler als bayer. Lehen. 1466 bzw. 1470 an den Bischof von Eichstätt durch Tausch gegen Allersberg, von da an bisch. Pflegeamt. Kapelle St. Georg 24. 4. 1798 eingestürzt. Lehner 151. Falkenstein 346.
  • Quelle Dr. M. Bacherler 1923: Siedlungsnamen der Diözese Eichstätt
    Arnsberg (Kipfenberg) urk. Hei 433 (a. 1162) Arnesperch, 487 (a. 1189) Arnsperch, 496 (a. 1194) Arnesberc, 691 (a. 1235) Arinsperc, Quellen z. bayr. u. deutschen Gesch. I S. 331 (12 Jahrh. Schenkgsb. d. Propst. Berchtesgaden n. 156) Arensperch, zum Berg des Arin, Arn (aro Adler), nicht mit Ku 144 des Arnold oder Aurnold.
  • Quelle Dr. M. Bacherler HSB 52: Während, etwa ein Drittel der -berg der jüngsten Siedlungsepoche zuzuteilen sind, läßt sich nur bei wenigen ein höheres Alter, als es der größte Teil der -hofen und -dorf beanspruchen kann, wahrscheinlich machen. Zu dieser ältesten Gruppe der -berg gehören die am Berge oder auf niedrigen Anhöhen gelegenen Siedlungen dieses Namens, die auch kirchlich noch große Bedeutung erlangt haben. Es sind dies in den altbesiedelten an -ing und -heim reichen Teilgebieten die Urpfarrei Bergen b. Neuburg (I A), ein Ort, der am Ende des 8. Jh. sicher vorhanden war und vielleicht schon ein paar Generationen früher (um 700) entstanden ist. Ausbauten von -ing-Orten sind Kipfenberg und Arnsberg im Altmühltal (von Böhming bzw. Gungolding).
  • Quelle Dr. M. Bacherler HSB 45: Von den 18 Namen der Höhenlage ist. nur 1 Ort (Arnsberg) im 12. Jh., also vor 1200, erwähnt.
  • Arnsberg liegt an keinem Arnsberg, ebensowenig wie Kipfenberg am Kipfenberg liegt. Arnsberg liegt eher trocken als wie hoch.
  • Wohl eher von arens = trocken + pecora perago; concillium perago = eine Versammlung abhalten

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Aßlschwang
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Asselschwang (Freystadt i. O.) urk. Verhdlgen des histor. Ver. v. Oberpf, u. Regensburg 30 (1874) S. 11 (a. 1286) Asselwang, RB 4, 296 (a. 1286) Asselwanch, 7, 118 (a. 1335) Asselwank, zur Wiese des Assilo, Azzilo, vgl. Etzelwang), kaum zu mhd. atzel Elster; RB 8, 75 (a. 1346) Achselwang, 8, 292 (a. 1354) Aschelwang, dies mit Ku 582 Naturwiese mit Eschen bewachsen; vgl. altes Aschelswanc Foe II 1 226, zur Wiese des Akili (asc Esche, Lanze).Die 20 -wang-Orte des Bistums Eichstätt verteilen sich in folgender Weise auf die Teilgebiete II-V: Im Teilgebiet II zwischen Altmühl und Hinterer Schwarzach trifft man das Pfd. Bieswang (899 Hei 72, Pizwangen; zu biese Binse), Kd. Eberswang (zu Tiernamen Eber), Kd. Euerwang (1158 MB 49, 11 Urenwanch; ur Auerochs), Kd. Wengen, Kd. Ohlangen (von Steinberger in Zschr. f. bayer. Landesgesch. S. 436 treffend als Schrumpfname für Ohlachwangen, d. i. Wangen am Bache Ohlach, erklärt), W. Kippenwang, (1291 MB 49, 179 Kiphenwang; kippe Sichel [Sichelform]) und die Einöde Eibwang, auch Schlößlhof" genannt, eine späte Gründung der Herren von Eyb, deren Wappen sich über der Türe des Wohnhauses befindet. Diese Orte liegen teils im Tal, und zwar am Talrand (wie Ohlangen und Kippenwang), teils auf der Hochfläche, und zwar in guten Lagen, an feuchten Stellen und Mulden (wie Bies-, Ebers-, Euerwang, Wengen). Auch im Teilgebiet III zwischen Schwarzach und Lauterach ist ihre Lage nicht ungünstig. Man trifft dort am Talrand Pfd. Weidenwang (845 Heid 27 Widinwang; bischöfl. Pf., Urpf.) und D. Asselschwang (1286 RB 4, 296 Asselwanch ; Pn Azil), östlich der Sulz am Talrand W. Wangen, auf der Hochfläche Pfd. Döllwang (1224 M849,38 Teliwanc; oberd. telle Mulde), endlich östlich der Schwarzen Laber Pfd. Daßwang in einer Mulde auf dem Plateau.(1280 Hist. Ver. Oberpf. 2, 73 Tescenwank, zu dächsen Nadelholz s. Sammelbl. 46/7 S. 19f.) und ebenfalls auf der Hochfläche D. Eglwang (egala Blutegel), weiter nördlich in der Pf. Kastl W. Littenschwang (1325 test. Castel., Liutenswank; zu Pn Liutin) und in der Pf. Lauterhofen auf dem Berg in einer Mulde W. Brenzenwang (1358 RB 8,408 Prenzenwank; Pn * Berenzo). - Im Nordosten zwischen Sulzbach und Hersbruck im Teilgebiet IV, erscheinen die Adelspfarrei Etzelwang (ca. 1060 Gund., Ezzeliwangen; Pn Azzilo) und die von den Markgrafen von Sulzbach gestiftete Urpfarrei Illschwang (1120 Foe, Ilswank; Pn 'Ili), ferner W. Geigenwang auf dem Berge (zum Namen s. Sammelblatt 46/7 S. 41) und Kd. Deinschwang am Bergrand (1344 MB, 25, 7 Teynswanch; Pn Daini, Dagini). - Im Teilgebiet V, im Waldland südöstlich -von Nürnberg, liegt im Rednitztal das Pfd. Katzwang (1282 Hei 943 Kazenwangen; zu katze im Sinne von klein, schmal), das bei seinem ausgedehnten Sprengel als Urpfarrei gelten darf; das Besetzungsrecht hatte, vielleicht infolge kaiserlicher Dotation, das um 750 gegründete Kloster Ellwangen, dann seit 1296 das Kloster Ebrach.
    Die Benennung nach Pn tritt stark zurück. Denn (abgesehen von dem späten Eibwang) enthält nur ein Drittel einen Pn als Bestimmungswort (nämlich Assels-, Littens-, Deins-, Ills-, Brenzen- und Etzelwang), während zwei Drittel ohne Pn gebildet sind. - Die -wang-Orte sind zumeist größere Siedlungen geworden. Nur ein Viertel (5 Weiler) bilden Zwergsiedlungen; Wüstungen fehlen gänzlich. Dagegen enthalten die 19 -wang (ohne Eibwang) 7 Pfd.; 5 Kd. und 2 Dörfer; von den Pfd. sind sogar 3 (= 1/6) alte und Urpfarneien, nämlich Weidenwang, Illschwang und Katzwang. Darum stehen die -wang in ihrer Geltung den -hausen, -hofen und -feld ohne Pn nahe. Auch die Überlieferung spricht nicht gegen eine solche Einreihung; ein Viertel der -wang wird vor 1200 urkundlich genannt (bei den -hausen, -hofen, -feld etwas über 1/4).
  • Quelle Wikipedia 07.02.12: Die Vangionen (auch Wangionen, lateinisch Vangiones) waren ein Volksstamm mit ungeklärter sprachlicher, kultureller und ethnischer Zugehörigkeit in der Gegend um Worms; sie waren entweder den Kelten oder den Germanen zuzurechnen.
    Kommentar Sie scheinen auch in den -wang-Orten ansässig gewesen zu sein.
  • Flurnamen, dreimal -bühl

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Aue
  • Aue bei Thalmässing im BayernAtlas
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Au bei Feucht Von Lehner S. 28 als Burgsitz der Auer genannt es dürfte sich aber um Au bei Thalmässing handeln.
    Au bei Thalmässing 1146 Hartnid von Owe. 1194 Albert und Berchtold. 1238 Albert Domherr in Eichstätt seine Brüder Hermann, Ulrich und Konrad 1245 Kunigund Äbtissin von St. Waldburg. Heid. 386. 500. 703. 743. Konrad 1248, R 2, 394. Heinrich 1248. Mon. B. 49, 48. Werner 1301. ib. 293.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Aue (Thalmässing) urk. Quellen z. bay. u. deutschen Gesch. l S. 276 (Schenkgsb. d. Propst. Berchtesgaden n. 74, 12. Jahrh.) Owe, Hei 703 (a. 1238) Owe, 743 (a. 1237-46) Auwe, 756 (ä. 1248) Owe, zur Aue, zum wasserreichen Wiesenland; ebenso die Au (Altdorf b. Nürnberg), Au(e) (Gunzenhausen) letzteres urk. Englert, Gesch. der Grafen von Truhendingen, Würzburg 1886 reg. 99 (a. 1253) Awe - s. auch In der aw.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Aue Kd., Pf. Thalmässing, 12. Jh., Owe, ma. auch.
  • HSB 46/47: Aue W., Pf. Haundorf 1253 Awe.
  • Flurnamen: östl. Taubenleiten wohl von tabeo Erz schmelzen; nw. Au
  • Stoffsammlung: augeo = wachsen lassen, befruchten; milites agris augeo = Soldaten mit Ackerland reichlich abfinden; aula = Gehöft; cohors = umzäunter Ort; In Bayern 102 Orte mit Au

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Badanhausen
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Ahausen = Kirchanhausen bei Beilngries. 1122 Meginwart. 1307 Konrad. Heid. 311. 327. R 5, 126.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Badanhausen s. Anhausen.
    Anhausen (Beilngries), Kirch-, Bad- ; ersteres urk. Hei 81 (a. 895). Ahhusa, (a. 912, spät. Abschr.) Ahusa, MB a. 2l (a. 1188) Ahusen (ebenso 344 [a. 1304]), 354 (a. 1305) Ohausen, zu den Häusern am Wasser (aha); Badanhausen ist Anhausen mit Bad; ebenfalls zu aha Wasser gehören A u h a u s e n (Wassertrüdingen vgl. Foe II 1, 39 u. A n h a u s e n (Nördlingen) urk. MB n. 99 (a. 1278) Ahusen, sowie Anhauserhöfe (b. Hutsheim).
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Die Beifügung "Kirch-" unterscheidet Ortschaften mit einer Kirche von gleichnamigen ohne Kirche; gewöhnlich ist der Beisatz Kirch" erst später zugefügt wqrden und den alten urkundlichen Formen noch unbekannt. Aus der Diözese Eichstätt sind hier zu verzeichnen Pfd. Kirchanhausen bei Beilngries (895 Hei, 81 Ahhusa) gegenüber "Badanhausen",
  • BLfD 06/12: D-1-6934-0010 Benehmen nicht hergestellt, Germanische Siedlung des frühen Mittelalters.
  • Flurnamen: keine eingetragen
  • Wohl von haustus = Wasserstelle; das schient die erste germanische Siedlung im Bistum -laut BLfD- zu sein

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Kleinnottersdorf
  • Quelle Dr. Michael Bachereler, "Die Ortsnamen des Bistums Eichstätt ... HSB 38: Großnottersdorf (b. Morsbach AG. Greding) Quellen zur bayr. u. deutschen Gesch. I S. 276 (Schenkungsb. d. Propst. von Berchtesgaden n. 74, 12. Jahrh.) Otramsdorf, nicht Klein-, wie die Anm. a. a. O. annimmt, Hei 501 (a.1183-95 Gund ) Othrammesdorf, Scherlein reg. term., cod. Eystad. n. 673 P.184 (a.1489) Nattmannsdorf, zum Dorf des Othramm, Audoramm (öd = Besitz). Kleinnottersdorf (b. Obermässing) AG. Greding Scherlein p. 173 Notterßdorff, Ku 251 Dorf des Nothar, des Kämpfers in der Bedrängnis.
  • Quelle Dr. M. Bacherler, Die deutsche Besiedelung der Diözese Eichstätt HSB 45/46
    Großnottersdorf Kd., Pf. Morsbach, 12. Jhrh. Otrammesdorf, ma. grousnoudaschdoarf, zu Pn Otram (196); wann die Beifügung von Großen- erfolgte, ist unbekannt. Kleinnottersdorf (Pf. Obermässing; s. Teilgebiet III A); ist über 2 Stunden entfernt und liegt auf einem anderen Bergplateau.
  • HSB 46/47: Kleinnottersdorf D., Pf. Obermässing; 1489 Notterssdorff, ma. noudaschdoarf, zu Pn Nother (1166).
  • Großnottersdorf und Kleinnotterdorf haben keine Bachläufe oder offene Quellen. Vielleicht findet sich in Kleinnottersdorf ja eine "kleine" Ausgabe eines Brunnens.
  • HSB 46/47: Von den 12 -dorf-Orten liegt die Mehrzahl (8) im Tale, ein Drittel.(4) auf dem Berge. Jene im Tale haben gegenüber - ing, -beim, -hausen weniger günstige Stellen inne: sie sind mehr an den Talrand gedrängt, so im Sulztal und um den Sulzbürg. Jene auf dem Berg liegen am Rande der Hochfläche und nahe bei - ing-Orten (vgl. Kleinnottersdorf, Obermässing, Jettingsdorf und Engersdorf: Berching)
  • HSB 46/47: Weinberg Pfk. S. Aegidi, vgl. ahd. win der Wein (doch kommt in Flurnamen auch Wein" von win Weideplatz vor, z. B. im Namen "Weingraben" [Gde. Kleinnottersdorf, B.-A. Hilpoltstein], den eine mitten im Walde und auf der Nordseite gelegene, von einem als Viehtränke dienenden Quell durchflossene Schlucht führt)
  • Der Brunnen in Großnottersdorf liegt genau 6464 Meter nördlich vor dem römischer Wachtposten 14/64 des Limes, also quasi eindeutig im bisher offinziel als "germanisch" definierten Feindesland. Offensichtlich war der Limes aber doch lange Zeit eine offene Befestigung: liminis = Türschwellen.
  • Stoffsammlung: nato = überstömen, überfließen, triefen; siehe auch Flurname Nachtweide; Der Namensbestandteil Groß- ist vermutlich eine spätere "deutsche" Beifügung und beschreibt den Brunnen als Wiewort = "groß". Natatoria = Teich, Weiher. Natatus = das Schwimmen; Natile = Schwemme.
  • Kleinnottersdorf liegt fast 16 km nördlich des Wachtpostens WP 14/73 (Pfahldorf) des rätischen Limes. Strassenname "Zum Burschl"
  • Stoffsammlung: acclinis = abfallend, geneigt; nato = überströmen, überfliesen aber kein Bach vorhanden!

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Klapfenberg
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Klapfenberg bei Velburg. Chuno von Glappenberg, Ministerial der Eichst. Kirche 1169-1214. Heid. 446. MB. 49, n. 22. 32. Ulrich v. K. 1222-1262. M.B. n. 36. Heid. Chunrad Staufer zu K. 1317. R 5, 358. Die Wappenschilde im Chore der Kirche dürften auf ein einheimisches Geschlecht hinweisen. Klapfenberg bei Burglengenfeld, mag derselben Familie gehört haben.
  • HSB 38: Klapfenberg (nw. Parsberg) vielleicht urk. Hei 446 (a.1169) Glappenberch, 467 (a.1183) Glaphenberch, ebenso 474 (a. 1186) und 486 (a.1189), vgl. MB Index S. 668; Su 51 Glapfenberg, zu ahd. claph abgerissener Fels, Schmeller Bayer. Wb. 11 361 klapf Fels, zum Felsberg, ev. zu Pers.N. Clapho (klaphon = schlagen).
  • HSB 46/47: Klapfenberg Pfk. S. Martini, 1183 Glaphenberch, zu bay. klapf Fels.
    dto.: Klapfenberg (Martin), Kirche c. 1350, die Pf. war Reichslehen.
  • Westlich die Flurlage Langweil von longo viale;
  • BLfD 04/12: Höhensiedlungen der Chamer Kultur und der Urnenfelderzeit, archäologische Befunde und Funde im Bereich der mittelalterlichen Burgruine "Adelburg".
  • Buchner HSB 34: Adelenburg Nach Koeler, Genealogia com. de Wolfsstein 5-7 bei Lauterhofen, j. Eidelberg. 1247. R 2, 382.
  • Wohl von clavola = Zweig, Schoß, Setz-Zweig, Pfropfreis; Ein zweites Klapfenberg liegt bei Hemau

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Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Kirchenreinbach
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums; Kirchenreinbach bei Neukirchen. Schloßbeschreibung und Besitzer s. Kunstdenkm. Bay., Bez. Sulzbach 46.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Kirchenreinbach (Etzelwang- Sulzbach) urk. Foe 11 2, 641 (a.1009) -Run (vgl. Hei 148) zu ahd. runa Einschnitt, Bodeneinschnitt, u. runa Raunen, Flüstern, später mit dem Beisatz Kirchen- von Ober- und Mittelreinbach unterschieden.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Reinbach Ober-, Mittel- (D.), Kirchen- (Flk. S. Udalrici, Pf. Etzelwang), 1009 Runbach, ma. raonba, zu Stamm rûn Einschnitt, Rinne (Foe II 2,641); der Bach kommt aus enger Schlucht.
  • HSB 50: Die Beifügung Kirch-" unterscheidet Ortschaften mit einer Kirche von gleichnamigen ohne Kirche; gewöhnlich ist der Beisatz Kirch" erst später zugefügt wqrden und den alten urkundlichen Formen noch unbekannt. Aus der Diözese Eichstätt sind hier zu verzeichnen Pfd. Kirchanhausen bei Beilngries (895 Hei, 81 Ahhusa) gegenüber Badanhausen", Pfd. Kirchbuch (c. 1060 Gund. Puoch, 1301 , Kirchpuech) gegenüber Aschbuch, *Ettenbuch und Buch, Kd. Kirchenreinbach (Pf. Etzelwang) 1009 Foe, Runbach (rune = Rinne) gegen Ober-, Mittelreinbach, Kircheneidenfeld (Pf. Lutzmannstein) gegen Judeneidenfeld, Kirchenwinn Pf. Oberweiling (vielleicht identisch mit dem im test. Castel. von 1325 genannten Arnoldswinden) gegen Breiten-, Krumpen-, Reicherts-, Walkertswinn. Die Beispiele von Kirchanhausen, Kirchbuch und Kirchenreinbach lassen den Schluß zu, daß diese Orte mit dem Beisatz Kirch" älter sind als ihre gleichnamigen Nachbarn. - Als Bestimmungswort gehörte Kirch" von Anfang an, zum Ortsnamen bei Kerkhofen Kd. Pf. Sulzbürg (IIIA, Sammelblatt 47, 1932, 2) und *Kirstetten abg. bei Pavelsbach (vielleicht identisch mit St. Cäcilia).
  • D-3-6435-0049 Archäologische Befunde und Funde im Bereich des ehemaligen Schlosses von Kirchenreinbach, zuvor mittelalterliche Burg.
  • BLfD 05/12 "namenlos": D-3-6435-0044 Mittelalterlicher Burgstall.
  • Nördl. die Flurlage Anger von angaria = römische Poststation; Kirchenweg, führt nach Schmidtstadt
  • Stoffsammlung: ceriaria = Lebensmittellieferantin; cerarius = der in Wachs arbeitet; cerinthe = ein Kraut, den Bienen angenehm; Cerinthe major = große Wachsblume; cerion = Bienenhäuslein; Die zahlreichen Kirchenwege und Kirchensteige fussen wohl auf cerno/cernere = sehen, anschauen, beobachten, wahrnehmen;

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