Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Böhmfeld Die Böhmfelder 1142-1388. Heid. 361. R 9, 179 (3*).
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Böhmfeld (Kipfenberg) urk. Gund P IX 247 Pemnminveld, Hei 166 (a. 1035) Bemminuuelt, 433 (a. 1162) Bennenvelt, 446 (a. ll69) Benmenvelt, MB n. 20 (a. 1186) Bemenuelt, 60 (a. 1254) Pemmenvelt, 65 (a. 1256) Pemmenuelt, 260. (a. 1299) Pemnuelt, Hartmann 27 (ca: a. 1171) Bemfeld (1180) Pennenvelt (1305), Pemvelde, im 14. Jahrh. Pemvelt; zum Feld des Pammo, nicht mit Ku 151 u. Hartmann 27 des Benno; fälschlich, sind Foe II 1, 389 zwei Orte (b. Kipfenberg und Gaimersheim angenommen statt des einen.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Böhmfeld Pfk. S. Bonifatii, 1035 Bemminuelt, zu Pn Pammo (1193).
  • HSB 45: Schambach b. Kipfenberg, bis 1793 Fil. von Böhmfeld.
  • HSB 45: Von den 32 Kulturnamen sind alte Pfarrsitze Böhmfeld, Ensfeld und Beyerfeld; Ammerfeld und Ochsenfeld scheinen nach 1200 Pfarreien geworden zu sein. Beachtenswert ist, daß dies ausschließlich On-feld sind (3 von 15). Diese müssen darum für erheblich älter gelten als die übrigen Kulturnamen, ja als die Namen der Wald- und Berglage. Eine Urpfarrei weisen die Kulturnamen nicht auf. -
    dto. Glaubensboten der deutschen Stämme erscheinen als Kirchenpatrone in Böhmfeld (Bonifatius), Gerolfing (Rupert), Unterstall (Magnus), Wittensheim (Emeram), Gundelsheim (Ulrich), Bistumsheilige in Otting (Richard), in Oberhaunstatt und Langenaltheim (Willibald).
  • HSB 52: Die Donauebene nördlich von Ingolstadt, wo mehrere -ing und -heim liegen, ist frei von On auf -feld; sie waren der frühen germanischen Siedlung noch unbekannt. Dagegen findet man auf der sich nordwärts anschließenden Hochfläche zwischen Donau und Altmühl (Teilgebiet I) ein ziemlich dichtes Netz von -feld-Orten; östlich des Wellheimer Trockentales liegen Atten-, Tauber-, Witten-, *Kitten-, Ochsen-, Pieten-, Böhm- und Baumfeld (2 E, 1 abg., 1 D., 1 Kd., 3 Pfd., davon 1 Altpfarrei - (Böhmfeld); alle diese Namen außer Tauberfeld enthalten einen Pn), westlich des Wellheimer Tales begegnen Baier-, Hoch-, Lein- Ammer-, *Wochen-, Ens- und Haunsfeld (jenseits der Bistumsgrenze Gammers- Übers- und, Dittenfeld), auch, -feld (2 abg., 2 D., 3 Pfd., darunter 2 Altfarreien [Baier-, Ensfeld]; 3 mit Pn, 4 ohne Pn) haben, durchwegs bereits die Hochfläche, aufgesucht, wo sie gute Lagen einnehmen und sich meist zu stattlichen Dörfern entwickelt haben. -
  • Bacherler Hinweis: - *Bernstetten 5 Höfe, abgeg. zwischen Hitzhofen und Böhmfeld, gen., 1398 (RB. 11, 122), zu Pn Bero (260).
    auf der Hochfläche zwischen Hitzhofen (an vorrömischer Straße) und Böhmfeld (an römischer Straße) lag *Bernstetten, 5 Höfe umfassend.
  • Gemeinde Böhmfeld, Geschichte: Erst in der Spätkeltenzeit waren die Kelten in unserem Raum ansässig, wovon drei Viereckschanzen (Kultstätten) Zeugnis ablegen. An die Zeit der Römer erinnert der 1861 errichtete Römerstein; durch Böhmfeld führte nämlich die Römerstraße von Kösching nach Pfünz. Erstmals besiedelt wurde Böhmfeld wohl Anfang des 8. Jahrhunderts. Jedenfalls erzählt die Legende, dass Bonifatius in Begleitung seines Neffen Willibald auf dem Weg nach Eichstätt auch durch Böhmfeld kam und hier im Jahre 740 zwei christliche Familien antraf.
  • Böhm-feld wohl von poma = Obstanbau + feld sprich föd, wohl von foederati, in Föderation mit den Römern angesiedelte Menschen
  • Flurnamen: Domfeld, Krautgarten, im mittern Bichl, Kalkofen (genau zwischen Böhmfeld und Hofstetten; Cotta = die Kutte; Coaddo = mit hinzu tun; coaedifico = bebauen;
  • Der Güßgraben zwischen Böhmfeld und Hitzhofen. Güss von aegis und Graben von grumes, römisch