Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

beanglanddi

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

LogoÖ ha brrr
  • Goggolori 15 meint: Darin steckt das Wort Elend, wovon einmal das Zeitwort (einen) beelenden (zum Mitgefühl anregen) und auch das besagte Eigenschaftswort beelendig (Mitleid erregend)abgeleitet sind. Schon Johann Andreas Schmeller geht in seinem "Bayerischen buch“ (I, 60) darauf ein. Dort heißt es: "Beelenden (b#ellent#n), erbarmen, jammern. Eine Person, eine Sache b#ellendt mi', sie erbarmt, jammert, dauert mich". Für das tirolische Lechtal belegt Schmeller auch das Eigenschaftswort beelendig (bölendig, wehmüthig). Im Schwäbischen Wörterbuch von Hermann Fischer (Bd I, Sp. 752) finden sich sowohl beelenden (gesprochen: be#lend#e) wie "beelendig" (gesprochen: be#lendi). Ein Wort, das nicht mehr durchsichtig ist, wird in der Mundart oft lautlich abgewandelt, sodass es zu einer Vielzahl von Lautvarianten kommen kann, wie auch hier die Form beanglanddi.
  • Wohl eher aber von: ?