Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Trendel
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Trendel bei Öttingen. Burgstall und Schloß. Konrad von Trennel 1245. Witwe Elisabeth 1264. Konrad d. J. 1279. MB. 49, 72. 102. Heid. 738. Der halbe Burgstall, dem Kraft von Lentersheim gehörig, 1401 zur Frühmesse nach Monheim gestiftet. R ll, 217. Schloß der Herren von Schönfeld. Lehner 190.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Trendel (b. Ursheim-Heidenheim) Foe 11 1, 742 (a.1140) Trenelun, Hei 433 (a.1162) Trennele, MB n. 46 (a.1245) Trennel, 72 (a.1264) Trenel, 102 (a.1179) Trennelen, vgl. ahd. trennila, mhd. trendel Kugel, bei den kugelförmigen Anhöhen; nicht mit Ku 1008 Ązu den Eingewanderten", zu trennilon wandern (Schmeller, Bayer. Wb. 1 493).
  • HSB 46/47: Urpfarrei U r s h e i m (BMV) Kirchweihe c. 1183, Filialen : Polsingen, Trendel, Oberappenberg.
  • BLfD 05/12: D-5-7030-0097 Mittelalterlicher Burgstall.
  • Flurnamen: Alte Krautgärten; Eben-Äcker; kurze Gewandt; Froschäcker; Röth; Sandfeld
  • Wohl von terrenum = Erdreich;

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