Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Staudenhof (b. Plankstetten, BA: Beilngries) urk. Hei 328 (a.1129, Abschr. 15. Jahrh.) Laudenstauden, der 2. Teil ist ahd. stûda Staude, Strauch (Gesträuch), unklar ist der 1. Teil: ein Pflanzenname zu Lauden ist mir unbekannt, zu lût laut' prächtig? zu anord. laut (Fem.) Vertiefung {nahe an dem auf dem Berge gelegenen Hof ist nördlich ein Tälchen, südlich eine Anhöhe)? Ku 282 sagt, eigentlich Leerstauden bedeutet Hügelgebüsch" (hlior Wange); dial. Stauernhof, d. i. Hof bei den Stauden.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Staudenhof bei Plankstetten, 1129 / Abschrift 15. Jh. Laudenstauden ("lauden" ist unklar, viell. als Dittographie der Abschrift zu werten: der Schreiber wollte "stauden" schreiben, begann aber "lauden" und schrieb dann richtiges "stauden" daneben), ma. stauanhof, in der stauan, zu ahd. stlida Staude, Strauch (der Hof liegt unmittelbar am Wald).
  • BLfD 11/13: - keine Römer
  • Flurnamen: Hinterspiegel; Stauenholz; Reckenstuhl; Kagenleiten
  • Wohl von ?