Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Roth am Sand Schloß Ratibor, erbaut von Markgraf Gorg von Ansbach 1535, j. Stieberschloß genannt. Bayerland 1894 S. 571. Vor 1171 Gumpert von Roth und sein Sohn. HVO. 20,90. 1265 Werner, Gunther, und Hermann, 1287 Konrad, HVM. 29, 75; 1298 Friedrich. Ib: 28, 87. 1313 Fritz und sein Sohn Heinrich. 1339 Marquard, Bürger in Nürnberg. Falkenstein, cod. dipl. 211. 1354-1366 Seifried von Pfahlheim, Ritter zu Roth. R 8, 292. 9,163. Wilhelm v. Roth 1416. Cunz v. Roth, mkgr. Hauptmann 1530. J. Gg. Mayer, Gesch der Stadt Roth 1925 S. 2.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Roth (Schwabach) Gund. P IX 247 Rote, H. V. im Rezatkreis 1831 S. 28 (12. Jhrh.) Roth, MB n. 33 (a.1219) Rotaer, benannt nach dem Flüßchen Roth; hiezu vgl. die idg. Wurzel roth "eilend" *(wie Holder, Alt-keltischer Sprachschatz, 1896 ll 1201 zu Rhodanus); oder die idg. Wurzel rad (lat. rado ich schabe, rodo ich nage), das sich eingrabende, nagende, Gewässer; zu ahd. rôt rot nur dann, wenn sich Rota als Verkürzung eines älteren Rotaha Rotach (zur rötlichen Ache, vergl. Hei 259 und 328 Swarza u. Suarzaha, s. auch unter Schwabach) erweisen ließe.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Roth StPfk. BMV, - Gund. Rote, ma. raout (wie Ei. rot), doch nicht zum Ei. rot, da zwar Rottach, Weißach, Schwarzach vorkommt, aber Farbenbezeichnungen allein ohne Grundwert für dt. Flußnamen nicht belegt sind; vgl. vielmehr- entweder (wie für Rhodanus [ Rhone] mit Holder, Altkeltischer Sprachschatz II 1201) die idg. Wz. * roth "eilend" oder die idg. Wz. * rad "nagen" (vgl. lat. radere, rodere).
  • BLfD 12/13 - keine Römer aber D-5-6732-0031 Benehmen nicht hergestellt, nachqualifiziert. Siedlung der Latènezeit, Wüstung des Frühmittelalters.
  • Flurnamen: Nutzing; Röthen; Hochgericht; AuraÄcker; Mühlberg; Baumgarten; Kupferplatte; Am Espan
  • Wohl von ?