Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Otting
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Otting. Schloß und Burgstall. Rudiger gen. Zach, sein Bruder Konrad und dessen Sohn Konrad v. O. 1245. Heid. Heinrich und drei ungen. Brüder 1253. R 3.39. Heinrich v. O. D.O. Komthur zu Öttingen 1282. MB. 49 n. 117. 119. Sophia von O. Gattin des Ulrich von Muhr 1295 n. ?334; Siegfried v. 0., auch von Mörnsheim gen., bischöfl. Kämmerer und Burghüter zu Mörnsheim. 12961305. MB. 711. Heinrich, sein Sohn, bisch. Kämmerer 1304-1348. MB. n. 343: R 8 143. Seifried v. O. 1323. R 6 121 Erkinger v. O. 1363. R 9 83. Heinrich v. O. der alte Ritter, Gem. Adelheid 1363. R 9,285. Seine Söhne Heinrich und Erkinger 1366 bis 1390 und Seifried, Kanonikus in Eichstätt. R 9,160. 170. l0, 273. Reimbot von Wemding zu O. 1380. R 10, 47. Joachim v. O., Sohn des Mathias 1407. R 11 404. Heinrich 1418. R 12, 272 Euchar v. Ötting, Pfleger zu Schrobenhausen 1489-92, Wolnzach 1494. Laaber in N.B. 1498-1503, Hilpoltstein 1514-18, Rain 1518-20.(+). Sein Bruder Hans Hauptmann zu Furth im Bayer. Walde 1498, Hauptmann in Eiehstätt 1499. Heinrich, Sohn des Erkinger, Eichst. Kämmerer seit 1398, Herr von Tagmersheinm und Bloßenau, 1443 Pfleger zu Mörnsheim. Sein gleichnamiger Sohn, seit i447, Sixt v. Otting seit 1479, Forstmeister zu Wemding 1468, Pfleger in Monheim 1486, Oberforstmeister im Neuburgischen 1492, *1494. Söhne Euchars, Joachim und David, Eichst. Kämmerer 1520, Herr von Tagmersheim, Pfleger zu Nassenfels 1560-71 (+). Sein Bruder Joachim, pfalzneub. Rat, seit 1520 Eichst. Kämmerer, ebenso sein Sohn Moriz Heinrich v. O. zu Tagmersheim seit 1572,(+) als letzter des Geschlechtes 1578. Eichst. Sam. 13 3-61. 18, 92-98: Nach denen von Otting saßen daselbst die Herren won Wemding bis l520, die das Schloßgut an Pfalzgraf Friedrich verkaufen. Georg von Wemding löst es wieder ein, 1594 die Schenken von Staufenberg, Arnold Riedheim, Freyberg 1680, Westernach u. Rehlingen 1796. Seit 1811 an den Grafen Friedrich Karl von Ottingen und Fünfstetten, Sohn des Pfalzggrafen Michael von Zweibrücken. Pappenheim Burgruine und Schloß. Das noch blühende Geschlecht der Grafen von Pappenheim, einst im Besitze des Reichsmarschallamtes, leitet sich von den Kalentin (s. o.) her. Eine neuere Geschichte des Geschlechtes fehlt.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Otting (b. Wemding) urk. Lund. P IX 247 Ottingen, MB n. 13 (a.1180) Ottingen, Hei 743 (a.1237-96)Ottingin, Sippensiedl. d. Otto (altn: audhr = Reichtum, Besitz)
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Otting Pfk: S. Richardi, Gund: Ottingen, zu Pn Otto.
  • BLfD 08/13: D-7-7130-0040 Mittelalterlicher Burgstall.
  • BLfD 05/12: D-7-79-198-3 Verfahrensstand: Benehmen hergestellt. Schloß, zweigeschossige Anlage, im Kern 17. Jh., dann verändert, alt der Hauptbau mit Eckturm und die Toreinfahrt, das Torhaus mit Walmdach 2. Hälfte 18. Jh.;
  • Flurnamen: Sandfeld, Bärtfeld; Die Anger; Der Gänsbuck; Die Gulinwiese; Auf der Kohlplatte
  • Stoffsammlung: otiolum = das bisschen Muße; negotiolum = Geschäftchenj; ingenuitas = frei geboren

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