Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Fri Aug 21 09:08:48 2015: Mähring_und_seine_bisher_wohl_verschütteten_keltisch-römischen_Wurzeln
    To: poststelle@maehring.de Cc: bezirksheimatpflege@bezirk-oberpfalz.de
  • Sehr geehrter Herr 1. Bürgermeister Josef Schmidkonz,
    sehr geehrte Damen und Herren,
    
    gefunden: Der Ort Mähring mit seinem Umland wird 1181 vom böhmischen
    König dem Kloster Waldsassen geschenkt und gehörte einst zur Diözese
    Prag.  Zitat-Ende. Spracharchäologisch gesehen, lassen sich mit Hilfe
    der Flurnamen nochmal ca. 1 1/2 tausend Jahre weiter auf tun.
    Zumindest stellt sich aufgrund der Fakten die Frage,
    wie weit kamen die Römer wirklich mit ihrem Latein?
    
    Die Kelten
    
    keinerlei Bodendenkmäler trotz .... häufiger Flurnamen Bühl
    Wohl von Balla (Gaelic), from baile, an abode
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/buhil.htm
    
    Rödenbach, keinerlei Bodendenkmäler
    trotz: Katzenäcker, Schedelbühl, Irlacker, Mühlbühl,
    In Irish it is rath, " a fort" or " fortress ...
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/roeden.htm
    
    Gaisrain bei 95695 Dippersreuth
    Wohl von iron oxides = ocsaídí iarainn
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/iron.htm
    
    Katzenäcker bei Rödenbach
    Verdacht auf ... wohl von ...of the Irish cathair or cathaoir,
    "a city" or "stone fort" ...
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/kathar.htm
    
    Galgenberg bei 95695 Mähring
    unklar aber häufig
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/galgen.htm
    
    Die Römer, Logistik
    
    Das -ing in Mähring deutet nicht auf eine bayerisch Gründung hin -
    in Bayern sind Kelten und Römer zu finden,
    aber weiß Gott keine Germanen oder gar Bajuwaren -,
    sondern stammt wohl eher  vom römischen Ingenuitas = frei geboren.
    Übrigens bis zur Donau bei Straubing, sind
    es gute 116 Kilometer.
    
    Angerpeunt bei 95707 Thiersheim
    Wohl von angari = röm. Postreiter
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/anger.htm
    
    Mühlsteig bei 95698 Ottengrün
    Wohl von milito = Kriegsdienste tun
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/muehlweg.htm
    
    namenlos bei 95695 Poppenreuth
    D-3-6040-0007  Mittelalterlicher Burgstall.
    allesamt wohl römisch
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/stallturm.htm
    
    Todtenweg bei 95698 Wernersreuth
    Wohl von Custodia = römische Wache + manus =  Schar auf Patrouille
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/totermann.htm
    
    Der "Wirthsweg" deutet auf einen veredarius  =   Postreiter
    (sprich vermutlich werdswech)
    
    Ziegelhütte bei 95695 Mähring
    Ziegelstadel bei 95695 Mähring
    Ziegelhütte bei 95695 Dippersreuth
    Siehe dazu www.boari.de/ortsnamen/ziegel.htm
    
    Vogelherd bei 95695 Mähring-Asch
    Unklar aber häufig
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/vogelherde.htm
    
    Die Römer, Landwirtschaft
    
    Paintwiesen bei 95695 Mähring-Asch
    Paint bei 95695 Mähring-Laub
    Die Paint bei 95695 Griesbach
    DürrePoint bei 95695 Griesbach
    Pointwiesen bei 95695 Reisach
    Point bei 95695 Ebersberg
    Pointen bei 95695 Mähring
    Point bei 95695 Frauenreuth
    in der Point bei 95695 Großkonreuth
    Mühlpointen bei 95695 Hiltershof
    Peintwiesen bei 95698 Ottengrün
    Peint bei 95698 Neualbenreuth
    Peint bei 95698 Pointmühle
    In der Peunt bei 95698 Altmugl/Opf.
    Peint bei 95698 Schachten/Opf.
    Peint bei 95698 Hardeck/Opf.
    Peuntlerwiese bei 95698 Neualbenreuth/Opf.
    Point bei 95698 Wernersreuth/Opf.
    Wohl von bona = Hab und Gut + Dotation = Ehrengabe,
    Ehrengeschenk für verdiente Römer
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/beund.htm
    
    Auf der Ebne bei 95703 Beidl/Ofr.
    Wohl von Emeritii = Von Rom bereit gestelltes Land für emeritierte
    römische Legionäre
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/eben.htm
    
    Eggarten bei 95692 Konnersreuth
    Lustegeten bei 95695 Griesbach
    Egarten bei 95695 Dippersreuth
    Griesaegerten bei 95695 Reisach
    Schwaneggerten bei 95695 Mähring
    Unklar
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/egathen.htm
    
    Krautgarten bei 95695 Lauterbach
    sprich gaddn wohl von  Gratification
    Verlinkt mit dem Bayern Atlas unter www.boari.de/ortsnamen/gratificatio.htm
    
    hintere Gewaend bei 95695 Großkonreuth
    Wohl von genero vendo = verkaufen, Füllen der Kasse des Kaisers/Imperiums
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/gwend.htm
    
    Die Lust bei 95695 Griesbach
    Luestla bei 95695 Laub
    Luest bei 95695 Laub
    Lustwiesen bei 95695 Reisach
    Wohl von luxus = üppige Fruchtbarkeit und gute Ertragskraft des Bodens.
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/luxus.htm
    
    Die Römer, Eisenerz
    
    Kapellenacker bei 95695 Großkonreuth
    Kapellenhau bei 95698 Ottengrün
    Kapellberg bei 95698 Ottengrün
    Kapellenfeld bei 95698 Wernersreuth
    Wohl von Capellus = Mützenträger = röm. Bergmann
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/capellus.htm
    
    Dagegen steht eine offizielle "Roßtäuscherei" ...
    Das Bayerische Kultusministerium (CSU) weiß sogar wo damals die
    Germanen hausten und von wo aus sie quasi mit
    ihrem Siegeszug letztlich  auch Österreich kolonisiert haben.
    http://www.km.bayern.de/kunst-und-kultur/unesco-kulturerbe/welterbestaetten
    -in-bayern.html
    Textauszug: Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-raetischer
    Limes
    Die einstige römische Grenze in Süd- und Südwestdeutschland wurde in
    verschiedenen Ausbaustufen zwischen 100
    n.Chr. und 160 n.Chr errichtet. Zwischen Rhein und Donau reihten sich
    über 100 größere und kleinere
    Militärlager und über 900 Wachttürme entlang der insgesamt 550 km langen
    durchgehenden Grenzsperre. In der
    Provinz Obergermanien war sie als Holzpalisade bzw. Erdwall und Graben,
    in der Provinz Raetien als Steinmauer
    ausgeführt. Hier begegnete die entwickelte Kultur der römischen Antike
    dem "barbarischen" Germanien. Zusammen
    mit der Hadriansmauer und dem Antoninuswall in Großbritannien bildet
    er die grenzüberschreitende
    Welterbestätte "Grenzen des Römischen Imperiums". Zitat-Ende.  Diese
    germanische Darstellung - so die
    BayernAtlas-Fakten - ist mit Verlaub gesagt "blanker kultureller
    germanistischer Rassismus".
    
    Mit keltisch-römischen "Grias Enk" aus Eistetensis civitas an die
    Barbaren Kelten und Römer in und um
    Mähring/Oberpfalz und liebe  Grüsse auch an "Germanias Bezirks-Statthalterei"
    in Rengschburch
    
    Rupert Stadler
    
    Roms zur Zeit wohl effektivste Waffe, mehr als 820 MB: www.boari.de
    The Romans currently most efficient Wapon over 820 MB: www.boari.de
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