Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Lammelbach (Herrieden) Sbl. d. Hist. Ver. Eichstätt 29 (1914) S. 44 (a. 1288) Lemelbach, vgl. ahd. hlomôn = rauschen, brausen, anord. hlemma mit Geräusch schlagen, zum brausenden, rauschenden Bach.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Lammelbach W., 1288 Lemelbach, ma. lamelbach, zu ahd. hlamôn rauschen, anord. hlemma mit Geräusch schlagen (* lammenbach zu lammelb.),
  • BLfD 05/12: Ehem. Flachsbrechhaus, eingeschossiger Satteldachbau, im frühen 20. Jh. zu Feuerwehrhaus umgestaltet; am Ortsausgang nach Leibelbach.
    Unter dem Flachs-Brechhaus verbirgt sich wohl ein römisches Parochium = parochus = Gastwirt.
  • Flurnamen: Roethen-Äcker; Kreuzfeld; Baeklasfeld; Grundlaesäcker;
  • Wohl von lama = Sumpf. Der brausende, rauschende Bach aus der Bacherler-Welt, muss wohl andernorts seine Wellen schlagen.