Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Sat Aug 29 11:38:40 2015: Furth_im_Wald_und_seine_bisher_wohl_verschütteten_keltisch- römischen_Wurzeln
    To: poststelle@furth.de, buergermeister@furth.de, max.seefelder@bezirk-niederbayern.de Cc: bezirksheimatpflege@bezirk-oberpfalz.de, bezirksheimatpflege@bezirk-mittelfranken.de
  • Sehr geehrter Herr 1. Bürgermeister Sandro Bauer,
    sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrter Herr Bezirksheimatpfleger Dr. M. Seefelder
     M.A. Leitender Kulturdirektor,
    
    gefunden: Am 9. April 1086 wurde Furth im Wald erstmals
    urkundlich erwähnt.
    
    Spracharchäologisch gesehen bzw. gehört, lassen sich für
    das Gebiet von Furth im Wald ca. 2 1/2 tausend Jahre
    Besiedelung - über die Flurnamen - nachweisen. Auch wenn
    Furth im Wald  gute 52 km nördlich  der angebliche
    römischen Donaugrenze liegt, ist es wohl doch  eine
    römische Gründung. Die werten Damen und Herren
    Bezirksheimatpfleger/innen, werden jedenfalls die
    "spracharchäologisch" nachweisbaren  "Römer" zukünftig
    nicht mehr vom Tisch wischen bzw.  "aussitzen" können.
    
    Die Kelten
    
    Peterbühl bei 93437 Ränkam im
    D-3-6742-0036  Siedlung der Jungsteinzeit.
    Wirthsbühl bei 93437 Grabitz
    D-3-6742-0161 Spätpaläolithische und mesolithische
    Freilandstation.
    Nagbühl bei 93437 Grabitz
    D-3-6642-0026  Spätpaläolithische Freilandstation.
    Wohl von Balla (Gaelic), from baile, an abode
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/buhil.htm
    
    Ochsenwaid bei 93437 Furth im Wald
    Wohl von iron oxides = ocsaídí iarainn
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/iron.htm
    
    Katzenloch bei 93437 Furth im Wald
    Verdacht auf ... wohl von ...of the Irish cathair or
    cathaoir, "a city" or "stone fort" ...
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/kathar.htm
    
    Trad bei 93437 Ränkam
    Tratäcker bei 93437 Äpflet
    Trath-Theile bei 93437 Furth im Wald
    Trad bei 93437 Sengenbühl
    Große Tradtheile bei 93437 Grub
    Tradl bei 93437 Lixsenried
    Trath bei 93437 Lixsenried
    Schaftratt bei 93437 Ränkam
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/dratt.htm
    
    Egelsee bei 93437 Arnschwang
    ... wer das Heiligtum besucht ....
    wird von Egeln gefressen.
    Verlinkt  www.boari.de/ortsnamen/egelsee.htm
    
    Die Römer, Logistik
    
    Burgstallzeil bei 93437 Lixenried
    namenlos bei 93437 Lixenried
    D-3-6642-0009 Untertägige Befunde des abgegangenen
    frühneuzeitlichen Schlosses von Lixenried.
    namenlos bei 93437 Haberseigen
    D-3-6642-0010 Archäologische Befunde im Bereich des
    frühneuzeitlichen Adelssitzes Haberseigen.
    namenlos bei 93437 Ränkam
    
    D-3-6742-0037 Archäologische Befunde der frühen
    Neuzeit im Bereich des ehemaligen Schlosses von Ränkam.
    namenlos bei 93437 Furth im Wald
    D-3-6643-0020 Mittelalterlicher Burgstall.
    allesamt wohl römisch
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/stallturm.htm
    
    Ziegelhütte bei 93437 Furth im Wald
    Ziegelhütt bei 93437 Furth im Wald
    Wohl römische Weechmacha
    Siehe dazu www.boari.de/ortsnamen/ziegel.htm
    
    Vogelherd bei 93437 Furth im Wald
    Vogelherd bei 93437 Ränkam
    Unklar aber häufig
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/vogelherde.htm
    
    Die Römer, Landwirtschaft
    
    Höhlenbaind bei 93430 Arnsdorf
    Pointfelder bei 93437 Furth im Wald
    Pointwiesen bei 93437 Lixenried
    Bointwies bei 93437 Herzogau
    Wohl von bona = Hab und Gut + Dotation = Ehrengabe,
    Ehrengeschenk für verdiente Römer
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/beund.htm
    
    Auf der Eben bei 93437 Furth
    Wohl von Emeritii = Von Rom bereit gestelltes Land
    für emeritierte römische Legionäre
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/eben.htm
    
    Ehgarten bei 93437 Furth im Wald
    Unklar
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/egathen.htm
    
    Am Liesten bei 93437 Daberg
    Wohl von luxus = üppige Fruchtbarkeit und
    gute Ertragskraft des Bodens.
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/luxus.htm
    
    Mühlmarter bei 93437 Grabitz
    Wohl von madeo  =   nass sein
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/mohd.htm
    
    Wiegenwiesen bei 93437 Sengenbühl
    röm. Pferdezucht?
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/quiger.htm
    
    Strigel bei 93437 Furth im Wald/Saüberg
    Wohl von striare colo  = das Land bebauen.
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/striegel.htm
    
    Die Römer, Eisenerz und Verarbeitung
    
    Im Blatterberg bei 93437 Blätterberg
    Im Plätterberg bei 93437 Furth im Wald
    Schwarzholz bei 93437 Grabitz
    Schwarzholz bei 93437 Sengenbühl
    Schwarzholztheile bei 93437 Sengenbühl
    Wohl von scrobis + Aerificium = Erzwerk;
    pala tollere
    Verlinkt www.boari.de/ortsnamen/schwarzblau.htm
    
    Dagegen steht eine offizielle  staatliche
    "Rosstäuscherei" ...
    Das Bayerische Kultusministerium (CSU) weiß
    sogar wo damals die Germanen hausten und von
    wo aus sie quasi mit
    ihrem Siegeszug letztlich  auch Österreich
    kolonisiert haben.
    http://www.km.bayern.de/kunst-und-kultur/
    unesco-kulturerbe/welterbestaetten-in-bayern.html
    Textauszug: Grenzen des Römischen Reiches:
    Obergermanisch-raetischer Limes
    Die einstige römische Grenze in Süd- und
    Südwestdeutschland wurde in verschiedenen
    Ausbaustufen zwischen 100
    n.Chr. und 160 n.Chr errichtet. Zwischen
    Rhein und Donau reihten sich über 100
    größere und kleinere
    Militärlager und über 900 Wachttürme
    entlang der insgesamt 550 km langen
    durchgehenden Grenzsperre. In der
    Provinz Obergermanien war sie als Holzpalisade
    bzw. Erdwall und Graben, in der Provinz
    Raetien als Steinmauer
    ausgeführt. Hier begegnete die entwickelte
    Kultur der römischen Antike dem "barbarischen"
     Germanien. Zusammen
    mit der Hadriansmauer und dem Antoninuswall
    in Großbritannien bildet er die grenzüberschreitende
    Welterbestätte "Grenzen des Römischen Imperiums".
    Zitat-Ende. Boari-Kommentar: das ist m. E. gelinde
    gesagt
    blanker kultureller Rassismus ... bairisch Germanien
    für Bayern???
    
    Mit keltisch-römischen "Grias Enk" aus Eistetensis
    civitas an die Kelten und Römer in und um Furth im Wald
    und wie gesagt in ganz Bayern sind Kelten und Römer
    zu finden, weiß Gott aber keine Germanen oder auch
    Bajuwaren.
    
    Rupert Stadler
    
    Roms zur Zeit wohl effektivste Waffe, mehr als 820 MB: www.boari.de
    The Romans currently most efficient Wapon over 820 MB: www.boari.de
    nostra aetate quasi arma efficacissima Romanorum antiquorum:
     www.boari.de = Citizen  Scientia