Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Forst (Neumarkt) Siedlg. am (im) Wald, zu ahd, forst, wie auch Forsthof (Schwabach; Sulzbach; Wassertrüdingen; Forstermühle (Kipfenbg.) zu F.-N. Forster.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Forst D., Pf. Reichertshofen, d. i. Wald.
  • BLfD 10/13: -
  • Flurnamen: Auf der Röhrer; Hanger, Im Hagner; Heilinggraben; Hinterm Dorf; Breiwiesen; Eiglspach; Dozeri = docere = unterweisen; Auf der Eben; Hintern Broer;
  • gefunden ... aus diesen drei letzten Formen entstammen französisch forêt (altfranzösisch forest), italienisch foresta, englisch forest; ein urlateinischer Ursprung wird jedoch ausgeschlossen, da keine früheren Belegformen existieren und es in anderen romanischen Sprachen fehlt
  • der Duden notiert mit Stand 10.09.18: Herkunft?
    mittelhochdeutsch vorst, althochdeutsch forst, Herkunft ungeklärt