Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

LogoÖ ha brrr
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Erlingshofen bei Altdorf. Die Burg 1302 zerstört. Vitae Pontif. 5. Der "Burgstall E." 1332 an den Bischof von Eichstätt verkauft. R. 7, 16. "Der alte Burgstall 1379 genannt, R 10,40. Hadebrand und Gotfried E. 1129-1140, Heid. 327. 384. Rudeger u. Helmwig 1166. 1189. Heid. 442. Mon. B. 49, 22. 24. Rudiger u. Ulrich 1235. 1248. Heinrich, Domherr in Eichstätt 1248-1281. Ulrich, Ministerial des Grafen von Hirschberg 1248. Konrad 1282-89. Heinrich, Burghüter in Hirschberg 1291-96. Ulrich, Domherr 1296. Rudeger, Ritter, verzichtet auf alle Neuerungen auf dem Burgstall. E. 1304-12, R 5, 233. Rudiger, sein Sohn, Verkäufer an den Bischof 1315-32. Heinrich 1363. Rüger E. zu Pechthal 1423-1432. Peter 1396-1431. Sigmund E. zu Pechthal +1469. Lehner 125. Kaspar E. zu Pechthal, 1470. Falkenstein. 342.
  • dto. Nachtrag: Erlingshofen Dazu berichtet Dr. Winkelmann: Zwei Ruinen östlich des Schöosses Rundeck, wovon Umfassungsmauern und Bergfried noch erhalten, nördlich des Ortes Wieseck in der Staatswaldabteilung Brandleite, wovon die Mauern abgebrochen und nur noch Mulle und Gräben zu sehen sind. Nach Kugler, Altmühlalp S. 137 ist nicht weit von Rundeck nach der rechten Seite hin die Burg Stoßenberg gestanden. Trümmer von ihr finde man im Walde dem ehemaligen Wieseck gegenüber. Dr. Winkelmann konnte die Stelle nicht finden. Nach andern sei Stossenberg an Stelle der Erlingshofer Kirche gestanden.
  • Quelle Dr. M. Bacherler HSB 38: Erlingshofen (b. Kinding) urk. Hei 327 (a.1129) Erlungeshouen ebenso 446, (a.1169), MB n. 22 (a. 1189), 49 (a. 1248) u. ö.; n. 24 (a. 1189.) Herlungeshouen, 112 (a. 1281) Erlungshouen ebenso 123 (a.1282); 124 (a. 1282), 223 (a. 1296), 227 (a. 1296), 339 (a. 1304); zu den Höfen des Erlung Herilunc (asächs. erl = der Vornehme); unzutreffend Ku 16l zu den Höfen am Erlenhügel (ahd. erila Erle, ags. hlinc Hügel)
  • HSB 45, Dr. M. Bacherler, Die deutsche Besiedelung der Diözese Eichstätt
    Mit Pn sind gebildet: Erlingshofen im Anlautertal, 1480 Pfk., j. Flk. BMV, 1129 Erlungshofen, ma. arlengshofa (helles a), zu Pn Erlunc. (466).
  • HSB 45: Wieseck abgeg. bei Erlingshofen, wohl zu Wiese feuchte Fläche, Wiese.
  • HSB 45: Altdorf b. Greding (Nicolaus) mit den Fil. Erlingshofen, Hirnstetten und Schafhausen; Adelspfarrei.
  • HSB 50: * Wieseck und * Rundeck (* Stoßenberg) bei Erlingshofen (vgl. Sammelblatt 39, 10. 52). Siehe auch Rundeck
  • HSB 52: Stoßenberg abg. Burg bei Erlingshofen (1242-1481 Sammelblatt, 39, 52). Siehe auch Stoßenberg
  • Regesten der Bischöfe von Eichstätt: 1129. Tut kund: Er und seine Brüder, die Grafen Ernest und Hertwig, haben dem von ihnen zu Ehren der Mutter Gottes und des Evangelisten Johannes erbauten Kloster Planngksteten folgende Dotation gegeben: zwei Höfe und acht Lehen (beneficia) in Planngksteten, drei Höfe in Laudenstauden (jetzt Staudenhof), Hof, Tafern und Mühle Rosental (Gössental), einen Hof und ein Lehen in Sweickersdorff (Schweigersdorf w. von Plankstetten), einen Hof und ein Lehen in Wallensdorff (Wallnsdorf nw. von Plankstetten), sechs Männer aus ihrer familia, nämlich Hungo, Pertolt, Sigiloch, Adalbert, Wichmul, einen zweiten Adalbert und Megenwart zu Ministerialenrecht (ad ius sane ministerialium), deren Nachkommenschaft (alios de progenie eorum) als Zinsen mit fünf Pfennig Zins, dazu auch die Güter (predia), welche diese Leute in den beiden Dörfern (in duabus villis nostris) Wintpossingen (Wimpasing n. von Dietfurt) und in Schaurndorff (abgegangen? - ein Schauerstein liegt n. von Velburg, ein Schorndorf sw. von Cham) besaßen, und überhaupt alles, was in diesen Dörfern den Stiftern dienstbar war; endlich drei Dörfer in der Swarza (Schwarzach), Peczenbruck, Zulchenrewt und Trenrewt (Prezabruck, Zilchenreut und Traunricht bei Schwarzenfeld in der Oberpfalz) mit allem Zubehör. Gebhard bestätigt die Übergabe dieser Güter an das Kloster durch Siegelurkunde (litteris nostris sigillatis) und bedroht alle Zuwiderhandelnden mit dem Anathem. - Testes sunt: Fridericus et Adalbertus frater eius de Truhintingen, Hainrich de Ettenstat, Herbort de Hebingen, Friderich de Wellenhaym, Hadebrant et frater eius Gotfride de Erlingshouen, Helembertus de Lutenpach, Conradt de Zilingsuirst, Friderich de Laber, Adelo de Eystet, Wollger de Rickersdorff,Conradt de Retenpuch, Wichfride de Herriden, Megenwart de Pedtenhofen, Vdalrich de Hutteshouen, Megenwart de Ahawsen et alii quam plures. Acta sunt hec anno domini incarnacionis millesimo centesimo vicesimo nono tempore Lotharii regis.
  • Flurnamen: Lutter, Platz; Alte Festung = Wieseck = Rotbühlforst; Kerntal; Birkhof; Kirchberg; Schloßberg; Kerntal; Fürschlag; Hinter der Mühle; Kalter Schlag; Inner Lindner; Frauenholz; ReindlFeld/Rainbreiten
  • Erlingshofen liegt ca. 2000 m nördlich vor dem Wachtposten WP 14/70 des rätischen Limes. ... und damit nach amtlicher Aussage im germanischen Feindesland.
  • Mit dem erl = der Vornehme, hat Dr. Bacherler wohl Recht, nur dass das Wort nicht vom angelsächsischen, sondern aus dem keltischen kommt: irla = earl = Graf. Siehe auch Irlahüll
  • Unsere keltischen Brüder in Irland schreiben ...
    Quelle http://www.translationdirectory.com/dictionaries/dictionary026_i.htm
    [iarla] nm. pl.+n, earl = Graf