Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Für das Diözesangebiet kommen als On auf -winden noch in Betracht Höfen bei Heideck, 1489 Hattenwinden (zu. Pn Hatto), Tautenwinden, Pf. Liebenstatt bei Heideck, 1248 Tvtenwinden (zu Pn Tuto), Gräbenwinden W., Pf. Wieseth, zu Pn Grevo (Teilg. VII A) und Dautenwinden, Elpersdorf sö von Ansbach, wo noch ein ganzes Bündel von -winden-Orten zu finden ist: Bernhards-, Brodis-, Egloffs-, Meinhards-, Ratzen-, Reinz-, Wolfhartswinden und Winden, sowie Winn bei Herrieden u. Litzlohe. Über jene bei Ansbach spricht Schreibmüller Hermann, Slavenorte in Franken, in den "Heimatblättern für Ansbach und Umgebung" 2. Jhrg. 1926 Nr. 3; er betrachtet sie als Wendensiedlungen
  • Flurnamen: nö Ebene von emeritii (noch Wald); sw Tiergartenfeld von irrigatio = Bewässerung; Ebenäcker; Strüthfeld; Wachtfeld; Bergfeld
  • Egloffswinden liegt ca. 25.348 Meter nördlich vor dem Wachtposten WP 13/35 des rätischen Limes.
  • Internet-Text: Hattenwinden, heute Höfen bei Hilpoltstein; Haubinda bei Hildburghausen, 1317 Hauwinde; Herrnwinden "zu einem Herrn gehörende Winden" (Rassissmus pur, die Herren sind Deutsche und die Winden sind Sklaven) Quelle Reitzenstein
  • Stoffsammlung: per vindictam; vindicta = Freilassung