Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Dillberg (Neumarkt) auch Döllberg, Weiler auf dem Dillberg; Hierl, der Dillberg Jahresber. d. hist. Ver. f. Neumarkt i. 0. 1908/09 S.9. vermerkt, daß der Berg in einigen älteren Werken Tennelberg genannt wird („Berg mit Tannenwald, Wald"), womit wohl die ursprüngliche Form wiedergegeben ist (Tennel, Tell-, Döll-); sonst ließe sich m. E. am ehesten vergleichen mhd. tülle Pfahlwerk, anord, thollr Pfahl, Fichte („Fichtenberg" evtl. Berg mit Pfahlwerk, Hierl a. a. O. S. 9 mit einem Bollwerk"); die bei Hierl S. 2 ff verzeichneten Deutungen Berg mit Bodeneinsenkungen (zu tuolla, sachlich unzutreffend) und zu slav. delu = Höhe Anhöhe ("Berg-Berg") sind gegenstandslos.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Dillberg E., Pf. Pölling, 1320 Dennelberg (RB 6, 4), d. i. Berg mit Tannenwald.
  • BLfD 05/12: -
  • Wikipedia schreibt: Der Dillberg ist eine etwa 595 m ü. NN hohe Bergkuppe der Fränkischen Alb im Gemeindegebiet von Postbauer-Heng im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, Bayern (Deutschland) und weiters: Am Fuß des Dillbergs wurde 1953 der Goldblechkegel von Ezelsdorf-Buch gefunden. Rund um den Dillberg wurde früher "Silbersand" abgebaut. Einige Silbersandhöhlen sind heute noch sichtbar. Die größte Höhle, die Dillberghöhle (Höhlenkataster Fränkische Alb, Katasternummer K 44) befindet sich in unmittelbarer Nähe des Wanderweges nach Buch.
  • Kommentar Im Silbersand: Bleierze, Zinkblende, Kupfererze. Der Dillberg liegt 41.656 Meter nördlich vor dem Wachtposten WP 15/1 des rätischen Limes.
  • Flurnamen: Rothäcker; Kuhtrieb
  • Stoffsammlung: dilapido = Steine auflesen; dilido = zerschlagen: diluo = auswaschen;