Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen
Bubenroth, Bubenrothermühle
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Bubenroth (Eichstätt) urk. Hei 704 (a. 1239 [spät. Abschrift]) Pubenrade MB n.60 (a. 1254) Rode, zur Rodung des Bubo; (falsch Ku 58 Ried, von Bauern).
  • BLfD 01/2014 - keine Römer
  • Flurnamen: Mühlleite, Mühlfelsen (gal. mullach); Hamerleithen; Mühlwiesen
  • Wohl von ?
  • Siehe auch: Die Wichtlein der Bubenrother Mühle bei Eichstätt.
    Der Bubenrother Mühle gegenüber, an der Altmühl, liegt der Burgstein, ein hoher, steiler Fels. Dieser hat ein Loch, das den Anfang eines durch den Mühlberg sich erstreckenden und in dem Schatzfels ausmündenden unterirdischen Ganges bilden soll. Vom Kappenzipfel gegen den Burgstein zog das wilde Gjaig. Aus dem Burgstein kamen Nachts drei Wichteli in die Bubenmühle, mahlten das Getreid, und reinigten die Mühle, so daß am Morgen alle Arbeiten verrichtet waren. Weil sie so fleißig waren, ließ ihnen der Müller Kleider machen. Vermeinend, sie seien nun abgedankt, sagten sie weinend: Ausgelohnt! ausgelohnt! haben wir doch so viel gearbeitet, und nun müssen wir schlenkern! Ein anderer Erzähler fügte noch hinzu: Alle Wochen legten die Wichtelen auf einen Stein vor dem Burgstein einen Fünfzehner, welchen der Müller abholte. Quelle:Alexander Schöppner: Sagenbuch der Bayer. Lande 13. München 18521853,

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