Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Ahausen = Kirchanhausen bei Beilngries. 1122 Meginwart. 1307 Konrad. Heid. 311. 327. R 5, 126.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Badanhausen s. Anhausen.
    Anhausen (Beilngries), Kirch-, Bad- ; ersteres urk. Hei 81 (a. 895). Ahhusa, (a. 912, spät. Abschr.) Ahusa, MB a. 2l (a. 1188) Ahusen (ebenso 344 [a. 1304]), 354 (a. 1305) Ohausen, zu den Häusern am Wasser (aha); Badanhausen ist Anhausen mit Bad; ebenfalls zu aha Wasser gehören Auhausen (Wassertrüdingen vgl. Foe II 1, 39 u. Anhausen (Nördlingen) urk. MB n. 99 (a. 1278) Ahusen, sowie Anhauserhöfe (b. Hutsheim).
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Die Beifügung "Kirch-" unterscheidet Ortschaften mit einer Kirche von gleichnamigen ohne Kirche; gewöhnlich ist der Beisatz "Kirch" erst später zugefügt wurden und den alten urkundlichen Formen noch unbekannt. Aus der Diözese Eichstätt sind hier zu verzeichnen Pfd. Kirchanhausen bei Beilngries (895 Hei, 81 Ahhusa) gegenüber "Badanhausen",
  • BLfD 06/12: D-1-6934-0010 Benehmen nicht hergestellt, Germanische Siedlung des frühen Mittelalters.
  • Flurnamen: Kernthal; ElendFeld; Mühlacker/Mülleracker; Kreuz-Espan; Paintwiese; Gänsanger; Steinbreite; Kerntal
  • Wohl von haustus = Wasserstelle; das scheint die erste germanische Siedlung im Bistum -laut BLfD- zu sein