Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

LogoÖ ha brrr
  • Thu Sep 03 12:00:01 2015: Arnschwang_und_seine_bisher_wohl_verschütteten_keltisch- römischen_Wurzeln
    To: michael.multerer@arnschwang.de, poststelle@arnschwang.de Cc: bezirksheimatpflege@bezirk-oberpfalz.de, bezirksheimatpflege@bezirk-mittelfranken.de, max.seefelder@ bezirk-niederbayern.de, max.seefelder@bezirk-niederbayern.de
  • Sehr geehrter Herr Bürgermeister Michael Multerer,
    sehr geehrte Damen und Herren,
    
    gefunden: Als früheste Bewohner der Gegend um Arnschwang
    hinterließen die Kelten im ersten Jahrhundert vor
    Christus sichtbare Spuren. Im so genannten Burgholz in
    Richtung Zenching befindet sich eine noch gut
    erhaltene keltische Viereckschanze, die wahrscheinlich
    neben kultischen Zwecken auch als zentraler
    Versammlungs- oder Gerichtsort für die Dorfgemeinschaften
    im Umfeld gedient haben dürfte.
    
    Spracharchäologisch gesehen bzw. gehört, lassen sich für
    das Gebiet von Arnschwang ca. 2 1/2 tausend Jahre
    Besiedelung - über die Flurnamen - nachweisen. Auch wenn
    Arnschwang  gute 50 km nördlich  der angebliche
    römischen Donaugrenze (Mariaposching) liegt, ist es wohl
    doch  eine römische Gründung. Die werten Damen und
    Herren Bezirksheimatpfleger/innen, werden jedenfalls die
    "spracharchäologisch" nachweisbaren  "Römer"
    zukünftig nicht mehr vom Tisch wischen bzw.  huldvoll
    vom hohem germanischen Rosse aus  "aussitzen" können.
    
    Die Kelten
    
    BirkenBerge bei 93437 Zenching
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/birken. htm
    
    Peterbühl bei 93437 Ränkam
    D-3-6742-0036 Siedlung der Jungsteinzeit.
    Wirthsbühl bei 93437 Grabitz
    D-3-6742-0161 Spätpaläolithische und mesolithische
    Freilandstation. Nagbühl bei 93437 Grabitz
    D-3-6642-0026 Spätpaläolithische Freilandstation.
    GleissenBühl bei 93437 Arnschwang
    D-3-6742-0147 Spätpaläolithische und mesolithische
    Freilandstation.
    Wohl von Balla (Gaelic), from baile, an abode
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/buhil.htm
    
    Die Ochsenwaid bei 93437
    Wohl von celt. iron oxides = ocsaídí iarainn
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/iron.htm
    
    Katzenloch bei 93437 Furth im Wald
    Verdacht auf ... wohl von ...of the Irish
    cathair or cathaoir, "a city" or "stone fort" ...
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/kathar.htm
    
    Trad bei 93437 Ränkam
    Tratäcker bei 93437 Äpflet
    Trath-Theile bei 93437 Furth im Wald
    Trad bei 93437 Sengenbühl
    Große Tradtheile bei 93437 Grub
    Tradl bei 93437 Lixsenried
    Trath bei 93437 Lixsenried
    Schaftratt bei 93437 Ränkam
    Drath bei 93437 Nößwartling
    Tratt bei 93437 Arnschwang
    Verlinkt mit dem BayerrnAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/dratt.htm
    
    Egelsee bei 93437 Arnschwang
    gläubige Seelen frisst der Wurm ...
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/egelsee.htm
    
    Die Römer, Logistik
    
    Das -wang in Arnschwang ... deutet nicht
    auf eine bayerische Gründung hin - in Bayern
    sind Kelten und Römer
    zu finden, aber weiß Gott keine Germanen
    oder gar Bajuwaren -, sondern stammt wohl
    eher  vom römischen
    "Vangiones", einem keltischen Volk, siehe
    auch Katzwang. Der Namensbestandteil -ing
    deutet auch nicht auf
    eine bajuwarische Gründung hin, sondern
    kommt wohl vom römischen  eher  vom römischen
    Ingenuitas = frei geboren.
    
    Am Anger bei 93437 Arnschwang
    Wohl von angari = röm. Postreiter
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/anger.htm
    
    Brechhäuserweg bei 93437 Ränkam
    Wohl von parochus
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/brechhaeuser.htm
    
    Kalkofen bei 93437 Arnschwang (oder Alkoven?)
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/kalkofen.htm
    
    Wiegenwiesen bei 93437 Sengenbühl
    In der Wiege bei 93473 Arnschwang
    röm. Pferdezucht?
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/quiger.htm
    
    Burgstallzeil bei 93437 Lixenried
    namenlos bei 93437 Lixenried
    D-3-6642-0009 Untertägige Befunde des abgegangenen
    frühneuzeitlichen Schlosses von Lixenried.
    namenlos bei 93437 Haberseigen
    D-3-6642-0010 Archäologische Befunde im Bereich
    des frühneuzeitlichen Adelssitzes Haberseigen.
    namenlos bei 93437 Ränkam
    D-3-6742-0037 Archäologische Befunde der frühen
    Neuzeit im Bereich des ehemaligen Schlosses von Ränkam.
    namenlos bei 93437 Furth im Wald
    D-3-6643-0020 Mittelalterlicher Burgstall.
    namenlos bei 93437 Arnschwang
    D-3-6742-0004 Archäologische Befunde des Mittelalters
    und der frühen Neuzeit im Bereich des ehem. Schlosses
    von Arnschwang, zuvor mittelalterliche Burg.
    allesamt wohl römisch
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/stallturm.htm
    
    Ziegelhütte bei 93437 Furth im Wald
    Ziegelhütt bei 93437 Furth
    Wohl röm. Weechmacha
    Siehe dazu www.boari.de/ortsnamen/ziegel.htm
    
    Vogelherd bei 93437 Furth im Wald
    Vogelherd bei 93437 Ränkam
    Unklar aber häufig
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/vogelherde.htm
    
    Die Römer, Landwirtschaft
    
    Höhlenbaind bei 93430 Arnsdorf
    Pointfelder bei 93437 Furth im Wald
    Pointwiesen bei 93437 Lixenried
    Bointwies bei 93437 Herzogau
    Wohl von bona = Hab und Gut + Dotation =
    Ehrengabe, Ehrengeschenk für verdiente Römer
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/beund.htm
    
    Auf der Eben bei 93437 Furth im Wald
    In ebenen Feldern bei 93437 Sengenbühl
    Wohl von Emeritii = Von Rom bereit
    gestelltes Land für emeritierte römische
    Legionäre. Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/eben.htm
    
    Ehgarten bei 93437 Furth im Wald
    Unklar
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/egathen.htm
    
    Die obern Gwänder bei 93437 Arnschwang
    Die untern Gwänder bei 93437 Arnschwang
    Wohl von genero vendo = verkaufen,
    Füllen der Kasse des Kaisers/Imperiums
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/gwend.htm
    
    Am Liesten bei 93437 Daberg
    Wohl von luxus = üppige Fruchtbarkeit
    und gute Ertragskraft des Bodens.
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/luxus.htm
    
    Mühlmarter bei 93437 Grabitz
    Marterfeld bei 93437 Faustendorf
    Wohl von madeo  =   nass sein
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/mohd.htm
    
    Strigel bei 93437 Furth im Wald/Saüberg
    Strigelberg bei 93437 Arnschwang
    Wohl von striare colo  = das Land bebauen.
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/striegel.htm
    
    Die Römer, Eisenerz und Verarbeitung
    
    Asperbach bei 93437 Arnschwang
    Wohl von aes pango = Erzverarbeitung
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/espan.htm
    
    Im Blatterberg bei 93437 Blätterberg
    Im Plätterberg bei 93437 Furth im Wald
    Schwarzholz bei 93437 Grabitz
    Schwarzholz bei 93437 Sengenbühl
    Schwarzholztheile bei 93437 Sengenbühl
    Wohl von scrobis + Aerificium = Erzwerk;
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter
    www.boari.de/ortsnamen/schwarzblau.htm
    
    Dagegen steht eine offizielle staatliche
    "Rosstäuscherei" ...
    Das Bayerische Kultusministerium (CSU)
    
    weiß sogar wo damals die Germanen hausten
    und von wo aus sie quasi mit
    ihrem Siegeszug letztlich  auch Österreich
    kolonisiert haben.
    http://www.km.bayern.de/kunst-und-kultur/unesco-
    kulturerbe/welterbestaetten-in-bayern.html
    Textauszug: Grenzen des Römischen Reiches:
    Obergermanisch-raetischer Limes
    Die einstige römische Grenze in Süd- und
    Südwestdeutschland wurde in verschiedenen
    Ausbaustufen zwischen 100
    n.Chr. und 160 n.Chr errichtet. Zwischen
    Rhein und Donau reihten sich über 100 größere
    und kleinere
    Militärlager und über 900 Wachttürme entlang
    der insgesamt 550 km langen durchgehenden
    Grenzsperre. In der
    Provinz Obergermanien war sie als Holzpalisade
    bzw. Erdwall und Graben, in der Provinz Raetien
    als Steinmauer
    ausgeführt. Hier begegnete die entwickelte Kultur
    der römischen Antike dem "barbarischen" Germanien.
    Zusammen mit der Hadriansmauer und dem Antoninuswall
    in Großbritannien bildet er die grenzüberschreitende
    Welterbestätte "Grenzen des Römischen Imperiums".
    Zitat-Ende- Boari-Kommentar ... das ist m.E. blanker
    staatlicher Kulturrassismus zu Lasten der bayerischen
    Bevölkerung und ihrer alten Geschichte.
    
    Mit keltisch-römischen "Grias Enk" aus Eistetensis
    civitas an die Barbaren Kelten und Römer in
    und um Arnschwang, mehr dazu sehr gern und auch sehr viel.
    
    Rupert Stadler
    
    Roms zur Zeit wohl effektivste Waffe, mehr
    als 820 MB: www.boari.de
    The Romans currently most efficient Wapon
    #over 820 MB: www.boari.de
    nostra aetate quasi arma efficacissima
    Romanorum antiquorum: www.boari.de = Citizen  Scientia