Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Ammonsschönbrunn (Feuchtwangen) ursprünglich wohl Schönbrunn geheißen später von anderen Orten Schönbrunn (Ober-, Unter-) durch den Beisatz Ammon unterschieden, zum schönen Brunn des Ammon; Dörr, Aus der Siedlungsgesch. v. Gunzenhausen, 1920 S. 11 will (bei Amanschönbrunn) in Aman dieselbe Wurzel wie in Amelbruch erblicken. Nach Braun, Gesch. v. Beuerberg S. 49 Ammelschönbrunn gesch. a. 1597.
    Nachtrag: S c h ö n b r u n n (Eichstätt) urk. Leftlad 909 (a.1305) Prunne, Scherlein a. a. O. p. 193 Prun, d. i, Brunn, Quelle; später zur Unterscheidung von anderen Orten "Brunn" mit dem Zusatz "schön" gekennzeichnet, zum schönen Quell; ebenso Schönbrunn b. Wieseth ö. Feuchtwangen.
  • HSB 4647: Schönbrunn W., Pf. Allersberg, 1279 Schobrunn, z. Ei. schön.
  • HSB 4647: Schönbrunn W., Ober-, Mittel-, Amman- (Fam.N.), Pf. Wieseth, z. Ei. schön. -
  • HSB 52: W. Schönbrunn b. Allersberg.
  • BLfD 08/13: -
  • Flurnamen: Maisbuck/mansio; Schwarzäcker; Kohlplatte; Sandäcker; Mühläcker; Storäcker; Hoffeld, Stubenfeld; Gaislein
  • Stoffsammlung: mammona = Reichtum;