Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

Flurnamen

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

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  • Originaltext: Flurnamenerfassung von 1926, Schnellbögl; In der Schönnfelderin mit spitzem Dreieck.
  • lat. focos = Opferpfanne, Brandaltar; dis tura in focos = den Göttern Weihrauch in die Pfanne legen
  • Trud, Trut, Trutten,
    ... in alten Zeiten eine nächtliche Besucherin, die sich schlafenden Leuten auf die Brust setzt, wodurch diese an heftigen Atembeschwerden Unwohlsein leiden. Gegenmittel ... der Drudenfuß.
  • dis tura in focos
    Namenshäufigkeit: 85072 Landershofen, 85110 Arnsberg, 85114 Buxheim, 85114 Tauberfeld, 85128 Nassenfels, 85132 Schernfeld, 85290 Geisenfeld-Schillwitzried n., 91052 Erlangen, 91734 Mitteleschenbach (Truttenbrünle), 91747 Pagenhard (Trudenbaum), 91790 Nennslingen, 91795 Dollnstein, 91795 Obereichstätt, 91796 Ettenstatt -äcker, 91807 Solnhofen, 92342 Forchheim, 92364 Deining, 97475 Zeil am Main