Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

Flurnamen

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

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  • Originaltext: Der über den Berg führende Heuweg n. 210 1/3; Schernfelder Heuweg w. 139 1/2. Ist eine Fortsetzung des Unteren Weges in der Schernfelder Au; ... zweigt vom Eichstätter Steigweg ab in Richtung Harthof; zwischen den Hochäckern und den Wassertaläckern
  • Quelle Buck: daher Hai, Gehai = durch Pfandwische oder Einzäunung, den Zutritt verbotener Platz; Holz- Wiesen ... Haiweg = Weg in einen Hai, verbotener Weg. Zuweilen aber = Häu-weg, Weg in die Waldhaue oder für Heuweg in die Wiesen.
  • Quelle Schnetz: ... erscheint in gleicher Bedeutung heien haien, wozu das Hauptwort Hei, Gehai Kai = Gehege Hag, gehegter Wald, Hegung, auch "Zaun und Grenzwehr": Haiholz, -Schlag, -Berg Kaiberg; geheite Wiesen sind Orte, die der allgemeinen Nutzung entzogen und "geheit", d. i. unter gewisse Verbote gestellt z. B. dem Viehtrieb verboten sind. Diese FIN. sind oft schwer zu scheiden von den mit Häu Gehäu = Käu und Heu zusammengesetzten N.;
    ... Ein Heuweg kann ein Weg zum Heu in die Wiesen zur Heuernte, aber auch ein Häu und ein Heiweg geheiter, d. i. verbotener Weg S. 71 sein.
  • Vermutlich weder römisch noch althochdeutsch noch getrocknetes Gras.
  • wohl eher jedoch ... cymr. hynt = Weg; bret. hent = Weg
  • wohl einer der vorrömischen Urwege ..
  • Heuweg Heuweg Heyweg kelt. hynt = Weg; heiciarius = Treidler, Gespann
  • Querverweis, siehe dazu auch Heuweg unter Ortsnamen