- Römer - Baiern - Franken. Archäologie, Namenforschung, Sprachgeschichte im Main-Donau-Raum By Jochen Haberstroh
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85072 Eichstätt
0I(ovi) O(ptimo) M(aximo) SACRUM R(ebonius?) IMPETRATUS V(otum) S(olvit) L(ibens) L(aetus) M(erito) Wir in Bayern wissen ganz sicher, (Archäologie) dass im Bayrischen, wie auch in Frankreich vor ca. 2500 Jahren Kelten (Viereckschanzen, Schellenberge) gesiedelt haben. Wir wissen auch ebenso sicher, (Archäologie) zu diesen gesellten sich vor ca. 2000 Jahren, die Römer mit ihrem Imperium Romanum (Limes). Die keltischen und römischen Flurnamen in Bayern und in Österreich dokumentieren das Miteinander von Kelten und Römern. Der Alltag nahm seinen Lauf. Im Gegensatz zu den Kelten unter Vercingetorix in Frankreich, leisteten die bayerischen Kelten keinen aktiven Widerstand, sondern lebten friedlich Tür an Tür mit den Römern. Die Römer brachten sowohl ihre lateinische Sprache als auch ihre Schrift mit nach Bayern und Österreich. Reste davon haben sich nachweislich im Dialekt erhalten. Bayerisch ist wohl keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein. Gleiches gilt auch für Flur-, Orts-, Spott- und Hausnamen im Bayerischen.
- GERMANEN oder Goten kommen in vorstehender kurzen nofake-Version einer langen Geschichte nicht vor.
- Wo die Bayern her kommen.
2012 Der Archäologe Dr. Hubert Fehr BLfD vertritt die These, bei der behaupteten Neubesiedlung des Alpenvorlandes durch germanische Zuwanderer handele es sich um eine sogenannte Meistererzählung, die archäologisch nicht belegt werden könne.
- Dieses "fiktive Volk" betrat erst rückwirkend die europäische Bühne mit dem Kaiser aller GERMANEN ab ca. Anno 1900.
- Bei der Eröffnung des neu aufgebauten Römerkastells Saalburg erkannte und nutzte Kaiser Wilhelm II. seine Chancen sich auf Augenhöhe mit dem römischen Kaiser Augustus zu positionieren und die GERMANISTK dokumentierte in Latein
: "IMPERATORI ROMANORUM TITO AELIO HADRIANO ANTONIO AUGUSTO PIO GUILELMUS II IMPERATOR GERMANORUM"."
auf deutsch: Dem Kaiser der Römer, Titus Aelius Hadrianus Antoninus Augustus Pius, Wilhelm II. der Kaiser der Germanen."
Des Kaisers "Herrenrasse" sprich die Germanen, war Wasser auf die Mühlen der Nazis. Comenius-Projekt, LMU: Hans Heinrich Georg Schemm war ein deutscher Lehrer und Politiker. Er war NSDAP-Gauleiter der Bayerischen Ostmark, Reichswalter des Nationalsozialistischen Lehrerbunds (NSLB) und Bayerischer Kultusminister.
Amtsblatt des Bayer. Staatsministeriums für Unterricht u. Kultus. Amtlich herausgegeben vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus. München . Nr.I.. 11. Februar 1935.
1. In den Abschlußklassen sämtlicher Schulen - an den 9 klassigen höheren Lehranstalten auch in U II (6. Klasse) - ist unverzüglich die Einarbeitung dieser Stoffe in Angriff zu nehmen, und zwar Vererbungslehre, Rasenkunde, Rassenhygiene, Familienkunde und Bevölkerungspolitik.
Ausgangspunkt und Grundlage muß daher die germanische Frühgeschichte (etwa seit 2000 v. Chr.) sein. In der germanischen Frühgeschichte liegen auch die einzigen biologischen Wurzeln unseres Wesens und unserer politischen und kulturlichen Entwicklung.
- Als bayerische Kennworte gelten die auch im Eichstättischen bekannten Begriffe" "erchda" für Dienstag und "pfinschda" für den Donnertstag.
- Stadt Eichstaett 01.09.26. Bauernerchta am Eichstätter Volksfest
- Wikipedia dokumentiert: Die Sprachwissenschaft wollte in diesem Problemfeld Merkmale finden, die eine wissenschaftlich exakte Zuordnung ermöglichen. Ein Konzept dieser Forschung wurde von dem aus Kärnten stammenden Germanisten und Dialektologen Eberhard definiert, der durch intensive Feldforschung eine kleine Gruppe von Merkmalen erkennen konnte, die wirklich nur auf die bairischen Dialekte beschränkt ist. In einer Publikation aus dem Jahr 1960 hat er diese Bairische Kennwörter genannt.
- Kranzmayer Eberhard NSDAP Mitgliedsnummer 8.061.495 Dienstag: Ergtag, Erchtåg, Earidåg, Iadåg, Irda Donnerstag: Pfingstag, Pfinztåg, Pfingsdåg, Pfinsda
- Zitat:Die gängigste Theorie zu dieser Abweichung von allen anderen deutschen Dialekten besagt, dass diese zwei Wochentagsnamen auf das Griechische zurückgehen. Areôs hêméra ist im Griechischen der Tag des Gottes Ares, der in der Mythologie dem römischen Kriegsgott Mars entspricht, von dem sich der Wochentagsname in den romanischen Sprachen ableitet. Der Donnerstag heißt im Griechischen pempte hêméra, „ der fünfte Tag (der Woche)” , wobei nach biblischer Übe” ) hat einen ähnlichen Ursprung
- Zitat: University of Bamberg herausgegeben von Rolf Bergmann und Stefanie Stricker Die deutschen Wochentagsbezeichnungen im europäischen Kontext. Germanisch-deutsche Sprachgeschichte vom 1. bis 10. Jahrhundert
- 1.2.3. Ziestag/Dienstag/Ertag/Aftermontag Der Dienstag ist der variantenreichste Tag der Woche (vgl. Karte 3). Im nördlichen und mittleren deutschen Sprachgebiet und im nördlichenBayern, genauer: in Franken, heißt er Dienstag, im Alemannischen Ziestag, in Bayerisch-Schwaben und darüber hinaus Aftermontag, innAltbayern und Österreich Ertag, womit jeweils typisierte Wortformen genannt werden, nicht konkrete dialektale Formen.
- .2.4. Donnerstag/Pfinztag Schließlich bietet der bairische Dialektraum neben sonst geltendem Donnerstag noch die Form Pfinztag, neben der eine Hauptvariante Pfingstag vor allem im Bairisch-Österreichischen auftritt.
- Griechisch-gotische Einflüsse im Bairischen In eine recht frühe Zeit, nämlich ins 5./6. Jahrhundert, gehören auch die beiden bairischen Sonderfälle Ertag und Pfinztag. 4.1. Ertag 'Dienstag' Zitat: Das als bairisches Kennwort geltende Ertag ist erst seit dem 12. Jahrhundert belegt; die mittelhochdeutschen Formen lauten eritag, ergetag, erchtag, erichtag, eretag. Sie zeigen jedenfalls Umlaut von a zu e und werden daher auf eine voralthochdeutsche Form *arjo-tag zurückgeführt. Zu ihrer Erklärung wird in der etymologischen Literatur auf diegriechische Bezeichnung des Dienstags zurückgegriffen, nämlich Áreos -heméra 'Tag des Ares'. Als vermittelnde Zwischenstufe wird eine gotische Form *arjausdags angenommen. Es würde sich dann um eine mit Saterdag vergleichbare Bildungsweise handeln, nämlich die Kombinat-on eines entlehnten Götternamens mit dem germanischen Grundwort dags, das griechisch heméra übersetzt. Ob die Goten bei dieser Übernahme an Bischof Arius, dachten, den Begründer des Arianisus, dem sie anhingen, muss offen bleiben
- .2. Pfinztag 'Donnerstag' Das ebenfalls als bairisches Kennwort geltende Wort Pfinztag ist ebenfalls erst seit dem 12. Jahrhundert belegt, und zwar überwiegend in der Schreibung phinztag, daneben auch als pfingstag, die von der Festbezeichnung Pfingsten beeinflusst ist. Für die Rekonstruktion einer voralthochdeutschen Form ist die 2. Lautverschiebung zu beachten: anlauten- des p- entstand dabei aus p, postkonsonantisches z aus t, so dass der erste Bestandteil voralthochdeutsch pint- gelautet haben muss. So könnte nach allgemeiner Annahme der Etymologen die gotische Übernahme von griechisch pémpte heméra 'fünfter Tag' ausgesehen haben, die dann etwa mit Übersetzung des Grundwortes *pintadags gelautet haben könnte. Dabei wäre dann nicht mehr die Bezeichnung des Donnerstags nach der Planetenwoche, nämlich in diesem Fall nach dem Donnergott Zeus die Grundlage der Übernahme, sondern die als fünfter Tag in der christclich-jüdischen Woche
- 4.4. Der weitere wortgeschichtliche und kulturgeschichtliche Zusammenhang Die weitere historische Einordnung dieser beiden bairischen Bezeichnungen fällt nun nicht so ganz leicht. Auszugehen ist jedenfalls von einer weiten bairischen Verbreitung. Seit dem 12. Jahrhundert sind beide Tagesbezeichnungen beispielsweise in Urkundendatierungen imgesamten bairischen Sprachraum von der Steiermark bis an den nordbairischen Rand in Nürnberg häufig belegt und völlig geläufig. In der Neuzeit geht der schriftliche Gebrauch von Ertag und Pfinztag zurück, da die Wörter nun als dialektal gelten. Im Dialekt sind sie aber weiter gesprochen worden. Ihre lautliche Rekonstruktion führt mit Sicherheit vor die althochdeutsche Zeit zurück, bei Ertag wegen des Umlauts etwa vor das 8., vielleicht auch 7. Jahrhundert, bei Pfinztag wegen der Lautverschiebung wohl vor das 6. Für den langen Zeitraum bis zu den ersten Belegen im 12. Jahrhundert muss mit mündlichem Gebrauch gerechnet werden.
- Bei der Anknüpfung an griechische Bezeichnungen stört etwas die Uneinheitlichkeit zwischen der Übernahme eines heidnischen Götternamens nach der Planetenwoche bei Ertag und der Übernahme der christlichen Tageszählung bei Pfinztag. Auch ist nicht so recht einzusehen,warum die übernehmenden germanischen Sprecher das griechische Zahlwort nicht einfach übersetzten.
- Für eine gotische Vermittlung griechischer Einflüsse an die Baiern ist ein historischer Kontext allerdings vorstellbar, und es gibt auch noch mehr bairische Wörter, die zumindest auf gotischen Einfluss zurückgeführt werden. Sie werden recht kontrovers diskutiert, als gesichert gelten neben Ertag und Pfinztag noch Maut und Dult. Das Wort Maut wird hier allerdings nicht in einem aktuellen Sinne als bayerisch gesehen. Es ist zunächst nur bairisch verbreitet und wird über althochdeutsch muta aumuta auf gotisch *mota 'Abgabe, Entschädigung für Durchfahr' zurückgeführt. Dult ''est, Jahrmarkt' ist ebenfalls bairisch, darüber hinaus auch ostschwäbisch; es geht zurück auf gotisch dulþs Fst den Donauraum mit Ausstrahlung bis in den Nürnberger Raum. .
- Lassen wir die Goten und Nazigrößen aus dem Spiel, in einfachen römischen Worten der Erchta buchstabiert sich wohl aus Bauan = boarius = Ochsenmarkt + mercari = Handel treiben, sprich "erch" + nundinae = Wochenmarkt (sprich "da"
- Als die Zimbern Bayern - warum auch immer den Rücken kehrten - , haben sie ein kleines unscheinbares ur-bayerisches Wort mit genommen, den Dienstag, im Dialekt = Erchta . Wörterbuch Cimbern-Kuratorium Bayern: èrtag m (VII), èrtaghe ital. martedì dt.l. Erchtag dt. Dienstag frühbair. eritag >
- Der Name des Donnerstags lautete bei den Römern lat. dies Jovis (Tag ). In Bayern und Österreich ist der Name Phinstag, Pfingstag sehr verbreitet. Der Pfingschda war früher - bei den Römern - wohl der Gerichtstag.
- Die Gerichtstage hießen Dies Fasti
- publice + Fiat iustitia = es werde Gerechtigkeit!
- der Volksmund hat dann wohl aus - dem "tia" - wohl den "Tag" geformt.

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