Geschichte und Kultur Frühgeschichtliche Spuren zeugen von keltischen Wehranlagen und der Herrschaft der Römer am rätischen Limes, der das Land an oberer Altmühl und Wörnitz von Ost nach West durchzog. Im 9. Jahrhundert wurde das heutige Mittelfranken geschlossenes fränkisches Siedlungsgebiet. Die Christianisierung und die Errichtung der ersten Klöster und Kirchen im 7. und 8. Jahrhundert ist vor allem mit den Namen Kilian, Bonifatius und Willibald verbunden.Territoriale Gegensätze Im frühen Mittelalter war Franken Königsland und Kernland des Reichs. Seit dem 11. Jahrhundert erstarkten jedoch die territorialen Bestrebungen und am Ende des Mittelalters zeigt sich Mittelfranken als buntes Bild verschiedenster geistlicher und weltlicher Herrschaftsbereiche. Flächenmäßig den größten Anteil hatte das Fürstentum Ansbach, andere Gebiete gehörten zum Fürstentum Bayreuth, zu den Hochstiften Würzburg, Eichstätt und Bamberg, zum Deutschen Orden und zu zahlreichen anderen kleineren Territorialherren