- 3.06.2026 Mit Christus unterwegs: Fronleichnam bringt die Kirche auf die Straße Festliche Prozessionen, geschmückte Altäre und gemeinsame Gottesdienste prägen das Fronleichnamsfest im Bistum Die Gottesdienst- und Prozessionszeiten in vielen weiteren Gemeinden des Bistums Eichstätt sind auf den Internetseiten der jeweiligen Pastoralräume veröffentlicht. Das Fest Fronleichnam geht auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich zurück. Sie sah die Gestalt eines Mondes mit einer dunklen Stelle. Diesen Fleck deutete sie als das Fehlen eines Festes zu Ehren der Eucharistie. Juliana fand in ihrem Anliegen Unterstützung beim Lütticher Bischof, der das Eucharistiefest für seine Diözese einführte. 1264 zog Papst Urban IV. mit einer Bulle für die Gesamtkirche nach. Das Wort Fronleichnam stammt vom Mittelhochdeutschen „ vronlichnam” ,wobei „ vron” so viel wie „ Herr” bedeutet und „ lichnam” den „ lebendigen Körper” bezeichnet.
- Seit Menschengedenken, galt im Eichstättischen
85072 EICHSTÄTT und BAYERN Zeittafel Stand 20.04.26 WIR IN BAYERN wissen ganz sicher, (Archäologie) dass im Eichstättischen und Bayerischen wie auch in Frankreich vor ca. 2500 Jahren Kelten (Viereckschanzen, Schellenberge) gesiedelt haben. Wir wissen auch ebenso sicher, (Archäologie LIMEN) zu diesen gesellten sich vor ca. 2000 Jahren, die Römer mit ihrem Imperium Romanum. Die keltischen und römischen Flurnamen im Bayerischen dokumentieren das Miteinander von Kelten und Römern. Der Alltag nahm seinen Lauf. Im Gegensatz zu den Kelten unter Vercingetorix in Frankreich, leisteten die bayerischen Kelten keinen aktiven Widerstand, sondern lebten friedlich Tür an Tür mit den Römern. Die Römer brachten sowohl ihre lateinische Sprache als auch ihre Schrift mit nach Bayern. Reste davon haben sich nachweislich im bayerischen Dialekt erhalten. Bayerisch ist wohl keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein. Gleiches gilt auch für Flur-, Orts-, Spott- und Hausnamen in Bayern.
- Besagte Römer feierten alle Jahre wenn die Natur aus der Winterstarre erwachte ein Fest zu Ehren der Göttin Floralia.
- Noch heute werden in vielen deutschen Landschaften am 1. Mai oder zu Pfingsten Häuser, Ställe oder Brunnen mit frischen Birkenzweigen geschmückt, als Symbol des nach der Winterstarre wiedererwachten Lebens in der Natur, verbunden mit dem Wunsch nach Fruchtbarkeit auf dem Feld und im Garten.
- wenn man an Fronleichnam durch die Strassen Eichstätts geht, kann man sich gut vorstellen, wie die damalige Römersiedlung für die Pompa mit frischem Birkengrün herausgeputzt war.
- Zum Leidwesen der Kirche war das heidnische Fest nicht auszurotten. Also münzte kurzerhand die heidnischen Dorfgänge zu christlichen Maiprozession um. Das Fest des Fronleichnams hat auch hier wohl seinen Ursprung.
- Wortbaukasten lingua latina die lateinische sprache kennt die Beriffe: frondeo = Blatt, frondeuo = belaubt, lignum = Baum ,bäumchen , Frondarius = zu den Blättern gehörig; frondis= Laub Blatt, Zweig.
- Frondatio Das Schneiden der Bäumen, Behauung dr Äst, Abstreifung der Blätter. Frondosus = Laubicht, das viele grüne Aest hat. Frons = Laub, Blatt, grüner Zweig. lignum
- Die sogenannten Mediävisten machten sich umgehend ans Werk und formten aus e” grünen Sprößling ... Das Wort Fron stammt vom Mittelhochdeutschen „ vronlichnam” , wobei „ vron” so viel wie „ Herr” bedeutet und das Wort lignum für Holz wurde zu Leichnam ...fertig. Fronleichnam.
- DUDEN Herkunft mittelhochdeutsch vronlicham, der vrone licham = der Leib des Herrn, zu mittelhochdeutsch vron = göttlich, Fron
Dieses Wort stand 1880 erstmals im Rechtschreibduden. Dieses Wort oder diese Verbindung ist rechtschreiblich schwierig
- Die bayerischen Ausdrücke Prangtag oder Prangertag werden von „ prangen” (im Sinn von durch glanzentfaltung, Schönheit, Schmuck u. s. w. sich auszeichnenund geschmückt aufziehen bei ... processionen)[4] hergeleitet wegen der Blumenteppiche auf dem Prozessionsweg und der Birkenbäumchen - auch „ „ „ „Prangerstauden” oder „ Kranzlstauden” genannt
- KIRCHENZEITUNG Diözese Linz Die Bedeutung der Fronleichnams-BirkenFest steht jedenfalls, dass in der Zeit der Aufklärung die Bräuche rund um Fronleichnam heftig kritisiert wurden: unter anderem das Abschießen von Salven und das massenhafte Abholzen von Birken. Im Kurfürstentum Bayern wurden schließlich 1803 Pferdeumritte, Blumenteppiche und das Aufstellen von Bäumchen behördlich verboten. Man erfährt durch diese Verfügung immerhin, dass es den Brauch, den Prozessionsweg zu schmücken, gab; was er bedeutet, wird nicht erwähnt.... Frondeo = Zweig der Blätter bekommen, grünen. Frondera ausschlagen
- Dialektsausdruck: Wohl eher von progredior, progressus sum, progredi = vorausschreiten, den Hochzeitszug anführen Praedigor = vorausgehen, vorangehen. Lictor = Stadtknecht.
- KIRCHENZEITUNG Diözese Linz Zur Erinnerung an Fronleichnam: Birke Nach der Prozession ist es vielerorts üblich, Zweige von den Birken zu brechen und sie nach Hause zu tragen. Die Blätter werden zum Kruzifix im Herrgottswinkel gesteckt und halten die Erinnerung an Fronleichnam wach. Segen soll davon ausgehen.
- Stellt sich für citizen scientists die rassenhygienische Frage, wie ist es den Römern gelungen bei der der dabei gebotene Eile KERWA OSTERN, den Bauernerchta und auch noch Fronleichnam ins germanische zu übergeben quasi römisches Kulturerbe mit Birkenbäumchen zu transferieren?
