- Zitat:Die deutsch-französische Achse sei gerade in diesen turbulenten Zeiten entscheidend für ein starkes Europa.
85072 Bistum Eichstätt Zeittafel Stand 22.01.2026 Wir in Bayern wissen ganz sicher, (Archäologie) dass im Eichstättischen und Bayerischen wie auch in Frankreich vor ca. 2500 Jahren Kelten (Viereckschanzen, Schellenberge) gesiedelt haben. Wir wissen auch ebenso sicher, (Archäologie LIMEN) zu diesen gesellten sich vor ca. 2000 Jahren, die Römer mit ihrem Imperium Romanum. Die keltischen und römischen Flurnamen im Bayerischen dokumentieren das Miteinander von Kelten und Römern. Der Alltag nahm seinen Lauf. Im Gegensatz zu den Kelten unter Vercingetorix in Frankreich, leisteten die bayerischen Kelten keinen aktiven Widerstand, sondern lebten friedlich Tür an Tür mit den Römern. Die Römer brachten sowohl ihre lateinische Sprache als auch ihre Schrift mit nach Bayern. Reste davon haben sich nachweislich im bayerischen Dialekt erhalten. Bayerisch ist wohl keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein. Gleiches gilt auch für Flur-, Orts-, Spott- und Hausnamen in Bayern.
- „Ihr müsst, so Luther dem Volk aufs Maul schauen” meinte er: Ihr müsst hören, wie die Leute bei Euch in Bayern sprechen und das hatte er getan.
- Folgt man der Empfehlung Luthers, kommt man früher oder später zwangsläufig zu der Erkenntnis, hierzulande gilt: Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern römisches Latein.
- Die KU-Stadt Eichstätt/Altmühl pflegt eine Städtepartnerschaft mit Montbrison/Loire, es ist wohl an der Zeit über beider Gemeinsamkeiten zu berichten. Beide Städte bieten sich geradezu an als Kulturhauptstädte erkoren zu werden.
- Also was uns trennt, ist die Sprache. Interessant ist aber vor allem, was uns verbindet und dies quasi seit ewigen Zeiten. Im Dom zu Eichstätt sind alle drei gemeinsam zu finden. Der Donaukurier hat in seiner Ausgabe vom 13.03.2017 getitelt: Die "saligen Fräulein" by R. Hager. Wer waren diese weiblichen Gottheiten des Altertums? Und wie konnten sie die Jahrtausende überdauern? URL: https://www.donaukurier.de/lokales/hilpoltstein/Egal-Die-saligen-Fraeulein;art596,3336823
- Zitat: Am geläufigsten sei die Heiligentrias mit Barbara, Margarete und Katharina, kenne man doch bis heute den Merkspruch Margarete mit'm Wurm, Barbara mit'm Turm und Katharina mit'm Radl, des sind die drei heiligen Madl."
- In Montbrison steht die Collegiale Notre-Dame-Esperance. In deren Andreas-Kapelle findet sich ein Wandgemälde, welches die Gemeinsamkeiten der beider Partner-Städte dokumentiert. L'ancienne chapelle Saint-André, construite en 1506, servit de salle capitulaire. La restauration de l'église, dans les années 1960, a fait apparaître une peinture murale représentant sans doute Catherine d'Alexandrie. Un personnage agenouillé porte le costume des chanoines de Notre-Dame. Une inscription (« Clemens Rose ») indique que le chanoine Clément Roset est enterré ici.
Google übersetzt das so: Die alte Kapelle Saint-André aus dem Jahr 1506 diente als Kapitelsaal. Die Restaurierung der Kirche in den 1960er Jahren ergab ein Wandgemälde, das wahrscheinlich Katharina von Alexandria darstellt. Eine kniende Figur trägt das Kostüm der Kanoniker von Notre-Dame. Eine Inschrift ("Clemens Rose") weist darauf hin, dass hier der Kanon Clément Roset begraben liegt.
- Es gibt quasi europäische Gemeinsamkeiten, sprich das gemeinsame immaterielle Kulturerbe von Eichstätt/Bayern und Montbrison/Loire. Stellt sich beiläufig die Frage ... wer hat uns Europäer im Glauben eigentlich wann und warum getrennt?
- Anstatt nun die deutsch-französischen Gemeinsamkeiten sprich Kelten und Römer zu betonen, wird von der deutschen GERMANISTIK der Unterschied noch verstärkt.
Stand 10.08.2025 1.1 Aufgaben Germanistik war im ursprünglichen Sinn die Wissenschaft von Sprache, Literatur, Kultur, Religion, Recht und Wirtschaft der Germanen. Die wichtigsten Begründer der Germanistik, Jacob und Wilhelm Grimm, haben das Fach in dieser Breite betrieben. Es spielte im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der Erforschung des 'deutschen Altertums' und diente der Begründung einer 'deutschen Nationalkultur'.
- Entgegen der Lutherschen Empfehlung dem Volk auf Maul zu schauen, wird ein Bruch mit der Geschichte eingeleitet. Ein neues überaus kriegerisches Volk betritt die europäische Bühne. Die GERMANEN
Große Völker Die Germanen - ZDF 23.10.2016 Zitat: Fast alles, was über die Germanen bekannt ist, überliefern die Römer. In der zweiten Folge der „ Terra X ” -Reihe „ Große Völker ” wird die Geschichte der Germanen erzählt.... Zitat: Wie die Griechen und Römer gehören auch die Germanen zu den Ahnen Europas.
- Bei der Eröffnung des neu aufgebauten Römerkastells Saalburg erkannte und nutzte Kaiser Wilhelm II. seine Chancen sich auf Augenhöhe mit dem römischen Kaiser Augustus zu positionieren und die GERMANISTK dokumentierte in Latein
: "IMPERATORI ROMANORUM TITO AELIO HADRIANO ANTONIO AUGUSTO PIO GUILELMUS II IMPERATOR GERMANORUM"."
auf deutsch: Dem Kaiser der Römer, Titus Aelius Hadrianus Antoninus Augustus Pius, Wilhelm II, der Kaiser der Germanen."
- Ein Kaiser, ein Volk = GERMANEN und deren Sprache = germanisch, werden quasi nachträglich entwickelt.
- Entgegen der Lutherschen Empfehlung dem Volk auf Maul zu schauen, wird auch von Seiten des Bistums ein Bruch mit der Geschichte eingeleitet. Ein neues überaus kriegerisches Volk stürmt mit dem Segen des mittlerweile emeritierten Bischofs Dr. Hanke OSB den Hochaltar.
- Geschichte des Bistums Eichstätt. In der Chronik tauchen nun ohne Zeitangabe im Eichstättischen plötzlich drei landnehmende "germanische" Stämme auf und werden umgehend in der Bistumschronik verankert. Zitat: Die Grenzlage der Diözese im Schnittfeld der alemannisch-fränkisch-bayerischen Berührungszonen brachte es mit sich, dass der Kirche von Eichstätt im Mittelalter keine geringe reichsgeschichtliche Bedeutung zukam. Eichstätt 2006 - Leo Hintermayr, Bischöfliches Ordinariat Eichstätt.
- Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag - bis heute Grundstein der Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich.Der Vertrag sollte in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland geregelte Konsultationen zur Koordination und gemeinsamen Planung aller wichtigen Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik sicherstellen.
- Es ist die deutsche GERMANISTIK, die versucht mit einem Begriff Oberhand zu gewinnen der im Élysée-Vertrag überhaupt nicht vorkommt, der aber den deutschsprachigen Raum dominiert die GERMANEN. Quasi kein reales Volk, sondern nur kaiserliche Hirngespinste. Deutschland, c'est la vie es reicht.
