- Originaltext: die Fassion von 1808 enthält den Hausnamen Bartl Hannes
- Quelle Buck: Bartel, meist aus dem Genit. Bartin (zu Barto) entstanden, da 'n' häufig in 'l' übergeht, z.B. Bierlingen alt Pirninga. Tettnang, beim Volk Tettlang usw. Selten = Bartholomä
- Wiese eines Barthl (Bartholomäus)
- Quelle Schnetz: kein Eintrag
- Wohl von lat. prata = Wiese (Prater in Wien), pratulum =kleine Wiese
pradella für "kleine Wiese, Wieslein", in hier normaler Entwicklung mit der (nach dem Sprachwechsel eingetretenen) Lautumstellung (/pra-/ wird /par-/). Die ursprünglich kollektive Diminutivbildung, sekundär als neue Einzahl verwendet, ist naturgemäss im altromanischen Raum sehr häufig.
pardella kleine wiese
Wiese (lat. pratum, pratulum = kleine Wiese)
- Querverweis, siehe dazu auch Bartl unter Ortsnamen