Wörterbuch
Ostern
  • Der Name Ostern kommt wohl vom lat. Oscilla = kleine Bilder, welche die Heyden dem Saturno opferten und terrenus = irdisch, aus Erde gemacht. Sprich ouschdan (online am 05.04.2015)
  • Saturn (lateinisch Saturnus) ist in der römischen Mythologie der Gott der Aussaat ... und wann säät der Bauer ... im Märzen.
  • ...in Bayern und den angrenzenden Ländern sind Kelten und Römer zu finden, aber weiß Gott keine Germanen.
  • Siehe dazu auch Gillamoos unter Ortsnamen
  • gefunden: Man kann nicht sagen, dass Jacob Grimm die blütenbringende Göttin mittels blühender Fantasie nachträglich aus dem Namen des Osterfestes erschlossen hätte. Als Quelle bezog sich Grimm nämlich auf den angelsächsischen Mönch und Kirchenhistoriker Beda Venerabilis, der zu Beginn des 8. Jahrhunderts lebte. Beda erklärte den angelsächsischen Eostur-monath (Ostermonat) mit einer heidnischen angelsächsischen Göttin namens “Eostrae”. Grimm war immerhin skeptisch genug, um in seinem “Deutschen Wörterbuch” die Möglichkeit einzuräumen, Beda könne die Göttin schlicht erfunden haben.
    Es stimmt aber, dass Grimm dafür verantwortlich ist, dass als mutmaßlicher kontinentalgermanischer Name der Frühjahrsgöttin "Ostara" gebräuchlich wurde. Er hatte diesen Namen aus dem althochdeutschen "ostarun" für "Ostern" abgeleitet.
  • Quelle http://www.koeblergerhard.de/ahd/ahd_o.html
    ostara* 9, ahd., sw. F. (n): nhd. Ostern, Osterfest; ne. Easter; ÜG.: lat. dies azymorum Gl, pascha Gl; Hw.: s. ostarun; vgl. as. *ostar...?; Q.: B, GB, Gl (765?); I.: Lbd. lat. pascha; E.: germ. *austro-, *austron, sw. F. (n), Frühlingsgöttin?; s. idg. *au?es-, *a?us-, u?es-, *us-, *h2eu?s-, *h2au?s-, V., leuchten, Pokorny 86; W.: s. mhd. oster, st. F., sw. F., Ostern; nhd. Oster, F., Ostern, DW 13, 1371
    Die mit einem Sternchen (*) markierten Wörter sind rekonstruiert, soll heißen quasi erfunden.
  • Dudens Märchen Stand 07.04.15: Herkunft .. mittelhochdeutsch osteren, althochdeutsch ostarun (Plural); vielleicht nach einer indogermanischen Frühlingsgöttin (zu althochdeutsch ostar = östlich; im Osten, d. h. in der Richtung der aufgehenden Sonne, des [Morgen]lichts)
  • Kontakte:
    DK Sonntagsbeilage 05.04.15 keine Antwort
    Bonifatiuswerk 06.04.15 keine Antwort
    Kirchenzeitung, Verlag, 06.04.15 keine Antwort
    Duden 06.04.15 in Bearbeitung
    BR Gremienbüro 07.04.15, keine Antwort
    KNA 08.04.15, keine Antwort
    Kirchezeitung Redaktion, 11.04.15, keine Antwort
    KU Philologie, 11.04.15, nicht zuständig
    KU Germanistik, 15.04.15, keine Antwort
  • Quelle EK der Sonntag 18./19. März 2017
    Ostern ist das Frühlingsfest schlechthin, hat mit der Frühlingsgöttin Ostara einen heidnischen Ursprung und ist das wichtigste Fest für die Christen. Gefeiert wird es am Wochenende nach dem ersten Frühlingsvollmond. Symbol ist das Ei in sämtlichen Varianten: hart gekocht, ausgeblasen und bunt bemalt, aus Schokolade, aus Wachs. Tradition haben niedliche, gebackene Osterlämmer, Hochsaison die Schokoladehasen. Für Veganer ist das Fest eine Herausforderung. Die Firma, die für ihre Minz-Schoko-Blättchen bekannt ist, stellt vegane Hasen her.

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