Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

Modschala

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

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  • Modschala = a Keiwala
  • Wohl von demugio = schreien wie ein Kalb
  • Quelle BWizB/BRrrr 27.05.16: a Modscherl das ist in Obabajan ein kleines Kelbchen
    - modschal ist letztlich ein kosewort aus der kindersprache wahrscheinlich - und in dem moh von modscherl da steckt eben da muh der kuuh drinn - des kelbchen drinn - das ist lautmalerisch nach dem ruf des kelbchens - und des oel das ist die typisch beirische verkleinerungsendung - elein auf schriftdeutsch - also a modschal auf alle felle etwas kleines nüdliches - a kälbchen aus obabajan -*
  • Quelle klaus-karl-kraus.de: a mogala = ein Kälbchen, ein Kalb
  • Quelle BR 29.11.2011: 'A Mootscherl', das ist in der Oberpfalz ein Milchkalb, ein Jungkalb. Mootscherl ist ein lautmalerisches Wort d.h. mit dem Ausdruck wird zum Ausdruck gebracht eben das Lautgeben des Kalbes oder vielleicht sogar das Saugen an der Mutter m,m,m,
  • Quelle BR 28.04.09: 'Zietzämoggäla' sagen die Leute in Mittelfranken zu den 'Zapfen an ihren Nadelbäumen', also zu Tannenzapfen, Fichtenzapfen oder auch Kiefernzapfen. Das Wort besteht aus zwei Teilen: 'Moggäla' ist eigentlich ein 'Kälbchen', wird aber auch gern benutzt für etwas kleines, gerade entstehendes, eben wie ein zapfender Nadelbaum. Und 'Zietzä' ist mittelfränkisch ausgedrückt die 'Zitze' am Euter einer Kuh, was ja auch aussieht wie ein kleiner Tannenzapfen.