Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

Guuchnoogl

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

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  • Quelle BR 22.05.14: a Guuchnoogl das ist in Mittelfranken ein Geizkragen
    - ein geizhals - die eigentliche bedeutung von guuchnagl ist jochnagel - a jochnagel das ist ein stift - mit dem joch und zugtiere einerseits und deichsl und wagen andererseits fest verbunden werden - so ein jochnagel hat in der mitte eine ausbeulung - eine rundung die verhindert dass der nagel durchfällt - und auch dass er einfach leicht heraus gerüttelt wird - beim bewegen - so kann man sich vielleicht so vorstellen dass so ein geizkragen - bei dem gibts auch eine rundung in der mitte - wo alles eben hängen bleibt - in der tasche - nichts f#ällt heraus - deas wäre dann eben die paralelle zum jochznagel - also ein guuchnoogl in mittelfrangen für einen geizkragen -
  • Wohl von ? curcilio = Gurgel; negotiolum = Geschäftchen; negotii furtivum = Schmuggel; Pecunia non olet = Geld stinkt nicht; occludo = verschließen, zuschließen, zuthun; Cocionor = trödlen in Kaufen oder Zahlen; Cohaerarius = Beisitzer, Gerichtschöffe; tocullio = Wucherer; denego = rundweg abschlagen; Coaugmento = Vermehrung