Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Wittenfeld (Eichstätt) urk. Hei 499 (a. 1194) Wiphenuelt, zum Feld des Wipho, Vibo (Koseform zu Wigbert, Wigbald u. ä.); der Index von MB XXXXIX N. F. III bezieht zu Unrecht (unter Hinweis auf Sammelbl. d. H. Ver. Eichstätt XIII 16, wonach noch a. 1319 Kyttenfelt für den Hof bezeugt; ist) auf Wittenfeld folgende Formen: Hei 101 (a: 908): Chittinveld, 113 (a. 918) Chittinfeld, 146 la. 1002) Chitanfeld, was aber Kittenfeld, jetzt Name einer Flurlage zwischen Breitenfurt u. Ochsenfeld, ist (nach Foe I 985 zu P.-N. Chitto; vergl. eher Graff, Althochd. Sprachsch. IV 365 cuti vel Leim, zu kütte, kütt, kitt Ton, Mergel, zum kittigen, klebrigen, lehmigen Feld); dagegen gehört zu Wittenfeld die Form bei Lefflad 909 (a: 1305) Wippenvelde; Wippenfeld verzeichnet auch noch Popp, Matr. d. Bistums Eichstätt; 1836 neben Wittenfeld; die Deutung von Ku 120 Feld am Wald (witu) wird durch die urk. Form widerlegt.
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Wittenfeld E., Pf. Möckenlohe, 1194 Wiphenuelt, 1305 Wippenvelde, zu Pn Wippo (1561); durch Dissimilation trat Witten ein. - Kittenfeld abgeg. zwischen Ochsenfeld u. Breitenfurt, j. Flurname, 908 Chittinveld, nach Foe I 985 zu Pn Chitto.
  • BLfD 06/12: südl. davon: D-1-7133-0008 Benehmen nicht hergestellt, nachqualifiziert. Siedlung der Hallstattzeit.
  • Flurnamen südl. das Erzfeld wohl von aes = Erz
  • Wohl von vitta = Kopfbinde; vita = das Leben; -föd wie foederati oder feudum