Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Tue Aug 25 11:06:46 2015: Waldmünchen_und_seine_bisher_wohl_verschütteten_keltisch- römischen_Wurzeln
    To: buergermeister@waldmuenchen.de, poststelle@waldmuenchen.de Cc: bezirksheimatpflege@bezirk-oberpfalz.de, Ralf.Obst@blfd.bayern.de
  • Sehr geehrter Herr 1. Bürgermeister Markus Ackermann
    sehr geehrte Damen und Herren,
    
    gefunden: Über die Ortsentstehung existieren mehrere
    Theorien. Am wahrscheinlichsten ist, dass im 10.
    Jahrhundert unter der Regierung König Heinrichs I. (919-936)
    die Markgrafen von Cham eine Wehranlage zum
    Schutz des Arnsteiner Passes, der damaligen Verbindungsstraße
    nach Böhmen, errichteten. Den Namen Waldmünchen
    bekam die Siedlung dann wohl deshalb, weil diejenigen Mönche,
    die die Bewohner seelsorgerisch betreuten, als
    "Waldmönche" bezeichnet wurden; vermutlich handelte es sich um
    Mönche aus dem Kloster Walderbach, doch auch
    die Klöster Chammünster und Schönthal sind als Bezugspunkte
     möglich. Die oft genannten genauen Gründungsjahre
    910 oder 923 sind keineswegs sicher. Zitat-Ende
    
    Spracharchäologisch gesehen bzw. gehört lassen sich bei der
    Besiedelung der Gegend ca.  2 1/2 tausend Jahre
    nachweisen.
    
    Die Kelten
    
    Eschlmaiss bei 93449 Katzbach
    gal. Butter &Käse
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/maiss.htm
    
    Johannesbühl bei 93449 Waldmünchen
    D-3-6642-0022  Mesolithische Freilandstation.
    Wohl von Balla (Gaelic), from baile, an abode
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/buhil.htm
    
    Galgenknock bei 93449 Waldmünchen
    Verlinkt mit dem Bayern Atlas unter www.boari.de/ortsnamen/knock.htm
    
    Erlfelder bei 93449 Waldmünchen
    D-3-6642-0028 Endpaläolithische/mesolithische Freilandstation.
    Wohl von iarla = earl = Graf
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/iarla.htm
    
    Egelsee bei 93449 Spielberg
    Egelsee bei 93449 Waldkirchen
    unklar, wohl ein heiliger heidnischer Ort, darum die Egel
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/egelsee.htm
    
    Förchaet bei 93449 Waldkirchen
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/foehren.htm
    
    Drathfeld bei 93449 Hammer
    Tradfelder bei 93449 Untergrafenried
    Tradacker bei 93449 Albernhof
    am Tradtel bei 93449 Waldmünchen
    Tradtwiese bei 93449 Häuslarn
    Tradfelder bei 93449 Kramhof
    Trathacker bei 93449 Untergrafenried
    Drathfeld bei 93449 Hammer
    Galgentradt bei 93449 Perlhütte
    Keimbühltradt bei 93449 Waffenschleife
    HoheTradt bei 93449 Waldmünchen
    Verlinkt mit dem BayerrnAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/dratt.htm
    
    Galgenknock bei 93449 Waldmünchen
    unklar aber häufig
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/galgen.htm
    
    Die Römer, Logistik
    
    Angerwiesen bei 93449 Waldmünchen
    Angerwiesen bei 93449 Hochabrun
    Wohl von angari = röm. Postreiter
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/anger.htm
    
    Mühlweg bei 93447 Gleißenberg
    Wohl von milito = Kriegsdienste tun
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/muehlweg.htm
    
    namenlos bei 93449 Geigant im
    D-3-6642-0017 Untertägige Befunde des abgebrochenen Schlosses
    von Geigant, zuvor mittelalterliche Burg, sowie
    der abgebrochenen Kirche St. Bartholomäus, zuvor zugehörige
    Burg- und Schlosskapelle.
    namenlos bei 93449 Katzbach
    D-3-6642-0007 Mittelalterlicher Burgstall.
    allesamt wohl römisch
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/stallturm.htm
    
    Toden Weg bei 93449 Eschlmais
    Toden Weg bei 93449 Katzbach
    Wohl von Custodia = römische Wache + manus =  Schar auf Patrouille
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/totermann.htm
    
    Ziegelhütte bei 93449 Waldmünchen
    Siehe dazu www.boari.de/ortsnamen/ziegel.htm
    
    Vogelherd bei 93449 Waldmünchen
    Unklar aber häufig
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/vogelherde.htm
    
    Die Römer, Landwirtschaft
    
    Paintäcker bei 93449 Althütte/Opf.
    Paintwiesen bei 93449 Grub
    Paintwiesen bei 93449 Haidhof
    Pointen bei 93449 Haschaberg
    Paint bei 93449 Herzogau
    Paint bei 93449 Hammer
    Pointäckert bei 93449 Machtesberg
    Paint bei 93449 Posthof
    Paintwiesen bei 93449 Prosdorf
    Point bei 93449 Rannersdorf
    Point bei 93449 Schäferei
    Paintwiesen bei 93449 Spielberg
    Schloßbeinthen bei 93449 Ringberg
    Point bei 93449 Unterhütte
    Paintfeld bei 93449 Wagenhöfe
    Pointen bei 93449 Zillendorf
    Wohl von bona = Hab und Gut + Dotation = Ehrengabe,
    Ehrengeschenk für verdiente Römer
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/beund.htm
    
    In der der Eben bei 93444 Traidersdorf/Opf.
    Auf der Eben bei 93444 Sackenried/Opf.
    Ebenerfeld bei 93444 Eismannsberg/Opf.
    Ebenen Äcker bei 93444 Geraszell/Opf.
    Ebenhof abg. bei 93449 Arnstein
    Wohl von Emeritii = Von Rom bereit gestelltes Land für
    emeritierte römische Legionäre
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/eben.htm
    
    Edgarten bei 93441 Lieglhof
    Unklar
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/egathen.htm
    
    hintereQuent bei 93449 Prosdorf
    Quent bei 93449 Eschlmaiss
    Glasergwender bei 93449 Kritzenast
    hintere Quent bei 93449 Machtesberg
    Wohl von genero vendo = verkaufen, Füllen der Kasse des
    Kaisers/Imperiums
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/gwend.htm
    
    Das Asmahd bei 93449 Rannersdorf
    Wohl von madeo  =   nass sein
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/mohd.htm
    
    Moosdorf bei 93448 Waldmünchen
    Wohl von limosus = morastig, schlammig
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/moos.htm
    
    Strigelacker bei 93444 Liebenstein/Opf.
    die Striegl bei 93449 Rannersdorf
    Wohl von striare colo  = das Land bebauen.
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/striegel.htm
    
    Die Römer, Eisenerz und Verarbeitung
    
    Kapellenberg bei 93449 Untergrafenried
    Kapellenfeld bei 93449 Hocha
    Wohl von Capellus = Mützenträger = röm. Bergmann
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/capellus.htm
    
    Rosinenberg bei 93449 Waldmünchen
    Wohl von rasis/iron = Roherz, Raseneisenerz
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/iron.htm
    
    Blaueberg bei 93449 Engelmannsbrunn
    Schwarzacker bei 93449 Sinzendorf
    Plattenberg bei 93449 Waldmünchen
    Wohl von scrobis + Aerificium = Erzwerk; pala tollere
    Verlinkt mit dem BayernAtlas unter www.boari.de/ortsnamen/schwarzblau.htm
    
    Die Eingangs erwähnten "Waldmönche" sollten wohl besser gegen
    ein römisches vallare  =  mit einem Wall
    umgeben + moenia  = Stadtmauer ausgetauscht werden. Damit
    sicherten wohl schon die Römer damals - in
    Waldmünchen -  die Strassen-Verbindungen ins jetzige Tschechien.
    In ganz Bayern lassen sich Kelten und Römer
    nachweisen, weiß Gott aber keine Germanen und auch keine e
    chten Bajuwaren.
    Siehe dazu auch www.boari.de/ortsnamen/limescongress.htm
    
    Dagegen steht eine offizielle "Rosstäuscherei" ...
    Das Bayerische Kultusministerium (CSU) weiß sogar wo damals
    die Germanen hausten und von wo aus sie quasi mit
    ihrem Siegeszug letztlich  auch Österreich kolonisiert haben.
    http://www.km.bayern.de/kunst-und-kultur/unesco-kulturerbe/
    welterbestaetten-in-bayern.html
    Textauszug: Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-
    raetischer Limes
    Die einstige römische Grenze in Süd- und Südwestdeutschland
    wurde in verschiedenen Ausbaustufen zwischen 100
    n.Chr. und 160 n.Chr errichtet. Zwischen Rhein und Donau
    reihten sich über 100 größere und kleinere
    Militärlager und über 900 Wachttürme entlang der insgesamt
    550 km langen durchgehenden Grenzsperre. In der
    Provinz Obergermanien war sie als Holzpalisade bzw. Erdwall
    und Graben, in der Provinz Raetien als Steinmauer
    ausgeführt. Hier begegnete die entwickelte Kultur der
    römischen Antike dem "barbarischen" Germanien. Zusammen
    mit der Hadriansmauer und dem Antoninuswall in Großbritannien
    bildet er die grenzüberschreitende
    Welterbestätte "Grenzen des Römischen Imperiums". Zitat-Ende.
    Boari-Kommentar: ... das ist wohl mit Verlaub
    gesagt blanker germanisch-kultureller Rassismus.
    
    Mit keltisch-römischen "Grias Enk" aus Eistetensis civitas
    an die Barbaren Kelten und Römer in und um
    Waldmünchen
    
    Rupert Stadler
    
    Roms zur Zeit wohl effektivste Waffe, mehr als 820 MB: www.boari.de
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