Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

LogoÖ ha brrr
  • Link zum BayernAtlas
    Link Wahrberg
    bei 91589 Aurach
  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Warberg (Wartberg) Als castum genannt 1261. R 3, 175. Kraft und sein Sohn Ulrich v. W. 1260-1275. R 3 155. 469. Hermann und Ulrich v. W., Stifter des Klosters Sulz 1291. R 4,501. Von den Grafen von Öttingen an den Bischof von Eichstätt 1311. R 5, 208. Vitae pontif. 4. Heinrich: Truchseß v. W., Kastellan 1331-34. R 6, 374. 7,b2. Konrad Truchseß 1347. R 8,94. Erkinger Truchseß, Gattin Agnes 1355, verkauft die Burghut an den Bischof, R 8, 314. Vitae pont. 8. Talkenstein. Jakob Truchseß von Wilburgstetten und seine Gattin Anna v. Hornstein, verkaufen ihren Teil der Veste W. an den Bischof 1398. R 11, 124. Eberhard v. Bachenstein 1414, seine Gattin Justina v. Seckendorf. R 12,120,177. Ullrich Truchseß von Warberg, Propst in Spalt, Scholastikus in Eichstätt 1335-1387.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Wahrberg (w. Herrieden) urk. MB n.68 (a.1268) Warperch, Hei 885 (a.1275) Warperch (vgl. ahd. wara Schutz, Obhut), Muck, Gesch. v. Kloster Heilsbronn, Nördlingen 1879, 1 74 A. (a.1299) Wartperg, a.1316 Wartperg, vgl. Jahresb. von 1831 des Histor. Ver. f. Mittelfranken, a. 1323 nach Brems Collect. zur Gesch. d. Hochstifts Eichstätt (Mskr. d. Stadt Eichstätt) I S. 335 Wardtberg, zu ahd. warta Warte, Ort, wo man späht, zum Spähberg; ebenso lautet Wartberg b. Parsberg urk. Foe 11 2, 1235 (12. Jhrh.) Wartperch.
    Nachtrag: Wahrberg lies Warberg b. Parsberg (st. Wartb.);
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Wahrberg Schloß, Pf. Großaurach, 1268 Warperch, 1299 Wartberg, ma. woarberch, zu ahd. ward = Schutz.
  • HSB 50: *Kerbheim, abgeg. b. Wahrberg (1322 MB 52, 23, 5 driu gut zu Cherbheim), vgl. mhd. kerbe Einschnitt.
  • HSB 52: *Rode abg. bei Wahrberg (1322 MB 50; 235); sowie: In die Zeit des Rittertums weisen auch die Namen Trost- und Fronberg (IV A) sowie Werberg (IV B) und Wahrberg (VII A).
  • BLfD 06/12: D-5-71-114-23 Spornburg, ehem. Vogteil und Adelsburg, sog. Schloss Wahrberg, auf einer langen Bergzunge angesiedelte Burganlage anstelle einer Viereckschanze, vor allem im 12. und 13. Jh. ausgebaut, ...
  • Flurnamen: An der Kohlplatte colere palatina; Kesselgraben, Kesselwalx, Kesselstrasse = cadmea/cadmia = ungeschmeltztes Erz + aes = Erz, Kupfer, Bronze; Frühmeßholz = inbeneficio = belehnen; beneficium = Auszeichnung
  • Stoffsammlung: levare = erheben; voraginosus = voller Schlünde