Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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  • Franz Buchner, Burgen und Burgställe des Eichstätter Bistums: Vorra a. Pegnitz, Schloß im Besitz von Nürnberger Familien. Lehner 86.
  • Die Siedlungsnamen des Bistums Eichstätt von Dr. Michael Bacherler (1924): Vorra (Hersbruck) Foe II 1, 920 (ca.976), Forrechheim, (a.763) Forchheim (a.1029) Vorchheim, zum Heim am Föhrenwald (ahd. forha Föhre).
  • Die deutsche Besiedlung der Diözese Eichstätt auf Grund der Ortsnamen: Vorra bei Hersbruck, Pfk. BMV, 763 Forcheim, 1011 Forrehun (MB 28a, 430), ma. vorra, die Einwohner heißen ma. "die vorricher", zu ahd. foraha Föhre; der Vergleich mit ahd. forhana Forelle (so Kuhn in der "Heimat", Monatsbeilage zur Hersbrucker Zeitung 1927, Nr. 1, als "Forellenwasser"), ist wegen urk. "Forcheim" bedenklich und auch deshalb; weil Fischnamen allein (ohne -ach, -bach) als On nicht belegt sind.
  • HSB 46/47: größer ist einzig Vorra im Pegnitztal, seit 1497 Pfarrdorf, urk. bereits 763 genannt.
  • HSB 46/47: Pfarrort: Vorra (BMV, Laurentius), bis 1497 Filiale von Eschenbach.
  • BLfD 05/12: westl. D-5-6434-0131 Abschnittsbefestigung vor- und frühgeschichtlicher Zeitstellung. Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Altort von Vorra.
  • Vorra liegt über 70 km nördlich vor dem Wachtposten WP 15/14 des römischen Limes
  • Flurnamen: Haslach; Am rothen Bühl; Sandbühl; Tiergartenstr.?
  • Stoffsammlung: forum = Markt, Marktplatz; fori = freier Platz