Lateinische Sprachrelikte
im bayerischen Dialekt

Ortsnamen

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Germanen erobern mittlerweile die Chroniken und Wikipedia im Landkreis Eichstätt, Stand 11/2019

  • https://www.landkreis-eichstaett.de/landkreis-im-ueberblick/unser-landkreis/geschichte/
    Römische Kastelle und Gutshöfe
    Die Kultur der Kelten endete abrupt: Die Römer drangen nach Norden vor, zerstörten die keltischen Siedlungen und gründeten ihre Provinz Raetien. Kaiser Domitian verlegte gegen Ende des ersten Jahrhunderts die römische Grenze über die Donau - und so kamen die Römer ins Altmühltal, wo sie Kastelle und Bauernhöfe bauten. Im Jahr 233 überrannten die Alamannen den Limes, zerstörten die Kastelle und verwüsteten die Felder und Gutshöfe. Der Angriff der Alamannen kam für viele Römer überraschend: Sie mussten bei der Flucht das gesamte Hab und Gut zurücklassen.Deshalb tauchen auch heute so viele wertvolle Funde aus der römischen Vergangenheit auf.
  • Bajuwaren: die letzten Heiden
    Die Herrschaft der Alamannen währte nicht allzu lange. Sie wurden von verschiedenen bajuwarischen Stämmen abgelöst, die von Südosten her einwanderten. Mit dem heidnischen Glauben räumte spätestens der Heilige Willibald auf, der im Jahr 740 nach Eichstätt kam. Er christianisierte zusammen mit seinen Geschwistern Wunibald und Walburga die Bevölkerung und ließ Klöster und Kirchen bauen. Nachdem er 741 vom heiligen Bonifaz zum Bischof geweiht wurde, gründete er das Bistum Eichstätt.
  • Adelschlag
    : Dr. Bacherler, Wikipedia "Der Name ist zusammengesetzt aus dem althochdeutschen loh für Hain und dem Personennamen Adelolt."
  • Markt Altmannstein OT Winden
    Winden entstand als Rodungsdorf im 10. Jahrhundert, als hier slawische "Wenden" angesiedelt wurden.[1] 1. = Karl Kugler: Erklärung von tausend Ortsnamen der Altmühlalp und ihres Umkreises. Ein Versuch. Eichstätt 1873: Verlag der Krüll'schen Buchhandlung, S. 140
  • Arnsberg
    Dr. Bacherler und Wikipedia: "Arnsberg bedeutet Berg des Arn. Der Personenname wird vom althochdeutschen aro (Adler) abgeleitet."
  • Attenzell
    Dr. Bacherler, Wikipedia. Der Ort ist erstmals am 19. Mai 1305 erwähnt, als Konrad II. von Pfeffenhausen, Bischof von Eichstätt, dem Propst Ulrich von Spalt einen Hof zu "Adelncelle" verkaufte. Der Ortsname deutet darauf hin, dass hier in alter Zeit ein Adelo ein Klostergut verwaltete.
  • Bitz (Denkendorf) Marktchronik: Bitz, das in abgewandelter Form soviel wie "Dorf am Weiher" heißt,
  • Breitenfurt
    Wikipedia Wie der Ortsname zum Ausdruck bringt, liegt Breitenfurt an einer Stelle der Altmühl, wo diese seicht ist und damit seit alters her eine Furt bildet. Heute führt eine Betonbrücke über den Fluss.
  • Baumfeld
    Dr. Bacherler, Wikipedia: "Der Ortsname dürfte auf die Ansiedelung der Sippe eines Pabo zurückzuführen sein."
  • Beilngries, Dr. Bacherler, Foerstemann
    Beilngries urk. Foe II 1, 452 (a. 1007) Bilingries, (a. 1053) Pilingriez, MB n.344 (a. 1304) Peylengriez; die alte Kirche östlich der Stadt hieß und heißt Pühelkirchen, Kirche auf dem Hügel: auf dem Hügel lag, wie die Ausgrabungen zeigen, eine alte Siedlung; der Name dieser alten Siedlung (Bil d. i. am steilansteigenden Berg) ging vielleicht auf die spätere (Stadt-)Siedlung, die im Gries, Sand, Kies des Tales liegt über; deshalb wird Bilingriez verstanden als "Bil im (am) Gries" (Bühl, steilansteigender Berg am Gries), wozu sich Bildungen wie Rothamsee, Reuth am Wald u.a. (die freilich zumeist jung sind) vergleichen ließen; vgl. vielleicht auch anord. bila sich in zwei Teile teilen, spalten, also "am doppelten Kiesgeröll" der Sulz und Altmühl; Foe II 304 vergleicht Pers.-N. Bilo, zum Gries, Ufersand, Kiesgeröll des Bilo; Ku 216 hält die übrigens häufige urk. Form für verstümmelt u. deutet ausgehend von dial. Bauerngries als "Bau im Gries"; aber so häufige Verstümmelung von geläufigerem Bauerngries in ungewöhnliches Bilingriez ist ganz unwahrscheinlich, dagegen ist Verwandlung eines nicht mehr verstandenen Bilingries in mundartliches Bayin- Bauern- leichter begreiflich.
  • Böhming, Dr. Bacherler, Wikipedia Der Ortsname könnte auf einen bajuwarischen Sippenführer Pammo zurückgehen.
  • Buchenhüll, A. Reith Namensgebend dürfte das althochdeutsche "huli" gewesen sein, also eine Vertiefung mit Wasser. Ein solches kleines, stehendes Gewässer dürfte entscheidend gewesen sein für die Ansiedelung von Menschen auf der wasserarmen Jurahochfläche. Das Beiwort verweist auf die Baumart "Buche".
  • Denkendorf, Bürgermeisterin C. Forster CSU
    "schon vor ca. 2000 Jahren führte eine Straße von Manching nach Beilngries durch die Denkendorfer Gegend. Im 3. Jahrhundert erbauten die Römer den Limes und duldeten keine Siedlungen in der Nähe ihrer befestigten Grenze. Daher kann erst ab 950 mit der Besiedelung des Wassertales auf dem Hochjura gerechnet werden." weiterts ... Eine urkundlich gesicherte Aussage über Denkendorf o. Denchendorf, d.h. das Dorf des Thanko kann .... siehe auch Thankostraße
  • Desching, Wikipedia
    Desching dürfte während der bajuwarischen Landnahme im 6. Jahrhundert entstanden sein.
  • Dollnstein, Kulturwanderungen
    "Mitten im mauerumgürteten historischen Ortskern von Dollnstein erhebt sich aus dem Talgrund der Altmühl ein steil aufragender, mächtiger Felsbuckel. "Toller Stein" hieß er schon im Mittelalter und gab damit dem Ort auch den Namen: Tollunstein - Tollenstein - Dollnstein. "
  • Dörndorf, Dr. Bacherler, Wikipedia
    "Um die Mitte des 12. Jahrhunderts wird Dörndorf (auch: Torndorf = Dorf mit Dorngebüsch) ..."
  • https://www.gemeinde-denkendorf.de/tourismus/geschichte
    Dörndorf wurde 1130 erstmals urkundlich genannt. Dörndorf, im Mittelalter auch Torndorf (Dorf bei Dorngebüsch) genannt,
  • Eberschwang
    Wikipedia "Eberswang gilt als karolingerzeitlicher Rodungsort, wird ... "
  • Egweil, Bgm. J. Schneider, CSU
    In Blau eine silbeme Egge, darüber eine goldene Krone. boari.de meint... equile = lat. Pferdestall
  • Eichstätt: Oberbürgermeister A. Steppberger FW
    "Es folgten die Kelten, dann die Römer und schließlich die Alamannen und Bajuwaren."
  • Eitensheim: Bürgermeister M. Stampfer
    "Der Name Itinesheim belegt, dass der Ursprung des Ortes Eitensheim in die Zeit der bayuwarischen Besiedelung im 550 n. Chr. zu legen ist."
    (MdB Dr. R. Brandl ... deutsch-französischer Arbeitskreis und Parlamentarier ... schweigt ... C'est la vie
  • Emsing, Wikipedia Emsing gilt als "-ing"-Ort als bajuwarische Gründung wahrscheinlich des 6. Jahrhunderts und war bereits christianisiert, ...
  • Gaimersheim, 1. Bürgermeisterin Frau Andrea Mickel
    "Um die Reste des zerfallenen Kastells siedelten nach 500 während der Landnahme durch germanische Völkerstämme die eingewanderten Bajuwaren, die hier fruchtbaren Boden und das lebensnotwendige Wasser vorfanden. Ihr Stammesgebiet wurde im 8. Jahrhundert dem Frankenreich einverleibt. Aus dieser Zeit ist wahrscheinlich auch der Name Gaimersheim abzuleiten. Es handelt sich nämlich um das "Heim des Gaumars", also um die Wohnstätte des Gaumeisters (Gaumar, Gäumar), der die Meierhöfe des Gaues zur Zeit der Merowinger und Karolinger zu verwalten hatte.
  • Gelbelsee, Dr. Bacherler, Wikipedia
    Gelbelsee wird in den ältesten Urkunden "Gouliubese" genannt, was als See des Gouliub, eines Einwohners, gedeutet wird.
  • Gelbelsee Ortschronik 2019: Gelbelsee, in ältesten Urkunden auch Gouliubese, was soviel wie See des Gouliub (Einwohner) bedeutet, ist ein uraltes Siedlungsgebiet. Dies beweisen die ringsum in den Wäldern befindlichen Hügelgräber aus der Hallsteinzeit (1200 - 500 v. Chr.). Den Hallsteinleuten folgten die germanischen Stämme und bei der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert die Bajuwaren.
  • Großmehring, Wikipedia, Ludwig Diepold 1. Bürgermeister "Der Ort ist im Zuge der bajuwarischen Landnahme um 500 entstanden. " "Vermutlich ist der Ort um 550 entstanden, zur Zeit der bajuwarischen Landnahme, worauf die Endung "ing" hindeutet. Großmehring bedeutet zweifelsfrei "zu den Nachkommen des Maro, Merio = des Berühmten".
  • Gungolding, Roland Schermer Erster Bürgermeister, CSU
    "Einst führte durch die Gemarkung Gungolding eine Römerstraße, die die Kastelle von Pfünz und von Böhming verband. Der Ort ist mit Sicherheit eine Gründung der bayerischen Einwanderer, die um das Jahr 500 n. Chr. Böhmen verließen und in Richtung Altmühl und Donau vordrangen. "
  • Irlahüll, Dr. Bacherler, Wikipedia
    "Der Ort "Erlinhul" (=Hüll mit Erlengehölz oder Hüll des Erluin)"
  • Kaldorf Der raetische Limes verlief westlich und südlich von Kaldorf. Das Ortsgebiet gehörte somit nicht zum Imperium Romanum. Südwestlich von Kaldorf befand sich hinter dem Limes ein Kleinkastell.[1] Im Zuge des Limesfalls bis 259/269 n. Chr. wurden die Grenzanlagen von den Römern geräumt und neue Sicherungssysteme hinter der Donau errichtet.
  • Kasing, Wikipedia "Die Bajuwaren rückten nach Ende der Römerzeit in die ehemaligen besetzten Gebiete ein und besiedelten sie, darunter auch Kasing. Die Endung des Ortsnamens auf "ing" deutet auf solche frühen bayerischen Siedlungsorte hin."
  • Kemathen, Wikipedia
    "In der Flur Kemathens wurde 1990 das Grab eines germanischen Kriegers aus der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts gefunden, der mit einem römischen Offiziersgürtel ausgestattet war und dessen Grab Friedenhain-Prestovice-Keramik aufwies."
  • Kinding, Chronik, Bürgermeisterin R. Böhm
    Nach diesen Überlegungen ist Chunimuntinga als Ableitung auf -fing von einem Personennamen Chunimunt zu betrachten. Die entsprechende Bildung ist tatsächlich in den germanischen Sprachen gut bezeugt und in der Form *kuni-mund- rekonstruierbar.
  • Kipfenberg, Wikipedia "Auf dem Plateau des Michelsberges wurde um 330 eine germanische Gauburg gegründet." Kipfenberg, Bürgermeister Wagner CSU
    "Die römische Besatzungszeit hinterließ Reste der gegen Germanen und Kelten gerichteten Wehrmauer, den Limes. Die römische Grenze überquerte bei der Kipfenberger Brücke die Altmühl. Bei Böhming stand ein kleines Militärlager, von dem Reste erhalten sind." "Der Alemanneneinfall im Jahre 233 vertrieb die Römer aus dem Kipfenberger Land." Herrenrasse means Herrenrasse ... Kipfenberg
    Der archäologische Eckpfeiler der Germanisierung Bayerns: http://www.bajuwaren-kipfenberg.de/dauerausstellung/ Zitat: Höhepunkt unseres Museums ist der im Volksmund als "Erster echter Bajuware" bezeichnete aufsehenerregende Fund des Kriegers von Kemathen. Zitat-Ende. Im bayerischen Staatsgebiet wurde bisher erst ein einziger sogenannte Bajuware gefunden. Sein Finder bzw. Erfinder stellt ihn auch selber gar nicht mehr als 1. Bajuwaren vor, sondern überlässt es dem sogenannten "Volksmund" ... vom 1. Bajuwaren zu sprechen ...
    Zusatz Kipfenberg erzählt weiter ... http://www.kipfenberg.de/geschichte/ Der Alemanneneinfall im Jahre 233 vertrieb die Römer aus dem Kipfenberger Land. An ihre einstige Anwesenheit erinnert die unter dem bayrischen König Max II. aufgestellte Gedenksäule am Nordausgang des Marktplatzes und das jährlich stattfindende Limesfest. Die Alemannen wurden um 530 von den Bajuwaren verdrängt. Dafür wurde im Herbst 1990 ein wichtiger Beweis gefunden: Bei Ausgrabungen im Kipfenberger Ortsteil Kemathen, nahe der llblinger Brücke, konnte ein kostbar ausgestattetes Männergrab aus dem 5. Jahrhundert entdeckt werden. Die archäologischen Untersuchungen ergaben den überraschenden Befund, dass der Tote ein germanischer Krieger in römischen Diensten war. Er gehörte als Offizier dem spätrömischen Heere an, war aber nach den Grabbeigaben ein Bajuware, ein bedeutsames Indiz für die frühe Besiedelung des Kipfenberger Raumes durch diesen Volksstamm. Zitat-Ende
    Die Flurnamen Kipfenbergs (BVV) sprechen eine keltisch römische Sprache ... siehe dazu www.boari.de/flurnamen/kipfenberg.htm
  • Kösching, Wikipedia "Obwohl es Hinweise auf noch ältere germanische Siedlungen gibt, wird die Gründung Köschings offiziell auf das Jahr 80 n. Chr. datiert. Die Römer überquerten die Donau und gründeten das Castellum Germanicum, um diese natürliche Grenze gegen die Übergriffe der Germanen zu sichern." Kösching, Andrea Ernhofer Erste Bürgermeisterin "um 245 Das Kastell wird aufgegeben. Germanische Siedlungen am Eixelberg"
  • Kottingwörth, Wikipedia "Kottingwörth ist im 6./7. Jahrhundert im Zuge der bajuwarischen Landnahme entstanden."
  • Lenting, Wikipedia "Vermutlich im 6. Jahrhundert besiedelten die Bajuwaren den Ort, erstmalige Erwähnung findet er im Jahr 866, 1240 wird "Lentingen" (Siedlung der Sippe des Lanto)"
  • Lippertshofen, Wikipedia "Der Ortsname geht wohl auf den Personennamen Liutpold zurück."
  • Meilenhofen, Dr. Bacherler, Wikipedia Die Entstehung des Ortes ist in der späten Merowingerzeit (ca. 670-680 n. Chr.) anzusetzen. Der Ortsname Meilenhofen wird von dem Personennamen "Milo" abgeleitet, so dass der Name mit "Zu den Höfen des Milo" abgeleitet werden kann.
  • Möckenlohe, Dr. Bacherler, Wikipedia "Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 908 ("Mechinloh", wohl Besitz eines Mahin oder Mehin bezeichnend)."
  • Mörnsheim, Bgm R. Mittl "Nach der Endung des Ortsnamens auf -heim, darf man Mörnsheim und Mühlheim in die karolingische Zeit zurückdatieren"
  • Mühltal, Dr. Bacherler, Wikipedia "Nach der Erstnennung als "Milichtal" wird der Ortsname als "Milch"-tal, als fruchtbares, ertragreiches Tal gedeutet."
  • Nassenfels, Wikipedia Nach den Alamamanneneinfällen und dem Limesfall bis 259/260 n. Chr. verödete das von den Römern verlassene Handels- und Handwerkstädtchen. In frühmittelalterlicher Zeit kam es zu Neuansiedlungen in den Randzonen der römischen Baureste. So wurden 2013 beim Bau des Wertstoffhofs unter anderem zwölf Grubenhäuser aus der Karolingerzeit freigelegt
  • Oberdolling, 1. Bürgermeister - Josef Lohr CSU erfolgte schließlich die Ortsgründung als sog. "-ing"-Ort durch einen germanischen Sippenführer namens Tollo in der Völkerwanderungszeit und der bajuwarischen Landnahme um ca. 800 n.Chr.
  • Oberzell, Bacherler Wikipedia Oberzell ist einer von 27 "zell"-Orten im Bistum Eichstätt und demnach wohl eine kirchliche Gründung. Nach anderer Auffassung bezeichnet Ober-"Zell" jedoch so viel wie ein höher gelegenes Feld-/Flurteil; Niederzell bei Hitzhofen ist abgegangen.[1]
  • Ochsenfeld, Wikipedia "Gegen Ende des 3. Jahrhunderts gab es hier für rund einhundert Jahre eine erste dauerhafte Siedlung von Germanen, die am Ort unter anderem Eisen verhüttet haben."
  • Pettling, Wikipedia "Um 500 n. Chr. wird sich hier die bajuwarische Sippe eines Pettilo angesiedelt haben."
  • Pförring, Wikipedia Der Ort soll schon im Nibelungenlied erwähnt worden sein. In Pförring, dem alten Faringa oder Vergen soll sich der Hof des Fergen, d. h. des Fährmanns befunden haben, den Hagen erschlug, weil er sich geweigert hatte, die Nibelungen über die Donau zu setzen.
  • Pfünz Wiki Zunächst in Holz, unter Kaiser Antoninus Pius in Stein erbaut, 166 zerstört und wiederaufgebaut, wurde es 233 höchstwahrscheinlich endgültig von den Alamannen zerstört.
  • Pietenfeld, Dr. Bacherler,Wikipedia "Der Ort gehörte vermutlich zur Grundausstattung des Bistums Eichstätt seit dem 8. Jahrhundert. 908 wird er als "Puttinveld", wohl zurückgehend auf Puto als einem Personennamen, erstmals urkundlich erwähnt."
  • http://www.kirche-pollenfeld-wachenzell.de/page7.html
    Der Eichstätter Raum war schon in prähistorischer Zeit besiedelt und spielte bereits unter den Römern eine bedeutende Rolle. Ihnen folgten ab dem 6. Jahrhundert die Bajuwaren.
  • Pondorf, Wikipedia "Die frühzeitliche Schreibweise "Ponstorf" enthält das lateinische Wort "pons" für "Brücke" als Übergang vom frühzeitlichen Römerreich in das Reich der Germanen;[1] diese These gilt allerdings als nicht eindeutig geklärt.[2]"
  • Rapperszell, Dr. Bacherler, Wikipedia Rapperszell wurde, wie der Namensteil -zell andeutet, eine Gründung der Kirche von Eichstätt und gehörte daher von alters her zum Hochstift Eichstätt (lat.locellus = kloina Ort)
  • Schamhaupten, Wikipedia "Nur wenige 100 Meter südlich von Schamhaupten verlief der Rätische Limes, der die Grenze zwischen Germanien und römisch besetztem Gebiet bildete."
  • Schelldorf, Wikipedia "Der Ort wurde erstmals 1055 als "Skeltdorf" (von Skelo, Zuchthengst?)"
  • Schermfeld 1. Bgm. L. Mayinger In der Ortsflur Schönfeld wurden germanische Gefäße gefunden, die sich in den Sammlungen des Historischen Vereins Eichstätt befinden.
  • Theising, Wikipedia Der Ort entstand, wie die Endung "-ing" vermuten lässt, im Zuge der bajuwarischen Landnahme ab dem 5. Jahrhundert. Vielleicht siedelte hier die Sippe eines "Theuzo".
  • Tholbat, Wikipedia "Thol" ist das durch den Dialekt verdumpfte alt- und mittelhochdeutsche "tal" = Tal. "bath" ist eine dialektmäßige Verstümmelung von "Beunt/Point" = abgegrenztes Grundstück, umzäunte Wiese bzw. die Wohnstätte auf einem solchen Grundstück. Tholbath bedeutet also "umhegtes Grundstück im Tal" bzw. die Ansiedelung darauf.
  • Titting, Dr. Bacherler, Wikipedia Um das Jahr 500 gab es im Bereich des heutigen Titting eine größere Siedlung aus der Merowingerzeit, wie Reihengräberfunde belegten. Die Silbe -ing im Ortsnamen deutet darauf hin, dass Bajuwaren hier siedelten
  • Weigersdorf, ersten Bürgermeister Wolfgang Wechsler. Wigramstrasse ... ... wohl ein germ. Sippengründer
  • Wimpasing, Dr. Bacherler, Wiki "Wimpasing ist erstmals 1133 urkundlich erwähnt, als Dyemar und seine Frau Gysela ihr Gut in "Wintpozingen" (= "Was vom Wind umgestoßen wurde", "Ort, der besonders dem Wind ausgesetzt ist")
  • Zandt, Wikipedia "Historisch bedeutsam ist die Lage des Orts am römisch-germanischen Grenzwall, dem Limes. Überreste davon sind auch noch in der Nähe von Zandt zu sehen."