Lateinische Sprachrelikte im bayerischen Dialekt

Flurnamen

Ur-Bayerisch ist keine Variante der deutschen Sprache, sondern Latein.

LogoÖ ha brrr
  • 91804 Mühlheim Hanfacker Ödung,
    Acker, Wiese, ö. 486-487; nicht lokalisierbar
  • Quelle Buck: Hanf ahd. hanaf. 1294 hanfgarten, hanfgarto, 1320 Hanfbünda.
  • Quelle Härdl: Das bairische und österreichische Wort Hanafaß, hochdeutsch Hanf, Dialektbedeutung "Leinwandgewebe" , leitet seine Herkunft von dem lateinischen Wort cannabis,-is her, das bei Varro und anderen römischen Schriftstellern vorkommt, Ahd. wird das Wort zu "hanaf" Es ist also vor der ahd. Lautverschiebung entlehnt worden, weil das "c" zu "h" verschoben ist. Mhd. entwickelt sich das Wort zu "hanef" und schließlich zu unserem "Hanf". Der Hanf wird auch bei uns noch vereinzelt angebaut und aus den Hanffasern wird hauptsächlich Hanfgarn hergestellt.
  • Quelle versiegt 20/2017 freespace.virgin.net/bob.hall/content/welsh.htm
    hafod or hafoty = summer dwelling, dwelling = wohnen, hendref = winter dwellin
  • Quelle versiegt 02/2017 www.accomodata.co.uk/wales10.htm
    Hafod = a summer dwelling or summer pasture
    Hafod-wen = fair summer dwelling or pasture
    Hafod Fraith = mottled summer pasture.
  • Quelle www.cpat.org.uk/educate/leaflets/everyday/everyday.htm
    Hanf
  • Quelle versiegt 02/2017 whr.bangor.ac.uk/pronounce.htm
    A hafod, literally a "summer place" is traditionally an upland farm for summer grazing, worked in conjunction with a lowland hendre home farm for winter grazing. The application of the term hafod to some of the placenames given here is not entirely consistent with this, as Hafod y Llyn and Hafod Garegog are not far above sea level
  • Querverweis, siehe dazu auch Link Hanf unter Ortsnamen